10.10.2019 - 14:21 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Trinkwasserpreis in Störnstein bleibt stabil

Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Es soll aber auch kostengünstig sein. Auf die Bezieher in Störnsteiner kommt zumindest zeitnah kein Preissprung zu.

In den nächsten drei Jahren bleibt der Wasserpreis gleich.
von Werner ArnoldProfil

Über die Berechnung der Wassergebühren für die nächsten drei Jahre können sich die Gemeindebürger freuen: Sie bleiben auf dem derzeitigen Niveau von 1,50 Euro pro Kubikmeter.

Wie Bürgermeister Markus Ludwig in der Gemeinderatssitzung erläuterte, müsse die Kommune keine Erhöhung vornehmen, weil der Bezugspreis aus Neustadt/WN in den vergangenen Jahren niedriger ausgefallen sei. Im Gegenzug habe die Wasserleitung im Engberg neu verlegt werden müssen. Hätte die Gemeinde den Wasserpreis gesenkt, müsste er jetzt entsprechend steigen.

Weiter sei in Störnstein auch den Wasserverlust gesenkt worden, erläuterte Ludwig. Außerdem würden die Übergabeschächte digital abgelesen und Schwankungen sofort gemeldet. Laut Hubert Meiler haben sich die Wasserverlustmeldegeräte bezahlt gemacht.

Weitere Beschlüsse

Weil ihre Eingangsüberdachung etwas größer ausfällt, reichte ein Paar aus Reiserdorf einen Bauantrag ein. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu. Das Löschwassersystem am alten Backhaus und der Gulliablauf mit Ölabscheider am Feuerwehrhaus müssen repariert werden. Die Firma Lingl aus Leuchtenberg führt für fast 12.000 Euro die Bauarbeiten aus. Die Maßnahme am „Bühl“ wurde zurückgestellt.

Der ehemalige Bebauungsplan für die „Steinleite I und III“ wird aufgehoben. Jetzt hat die allgemeine Bauordnung Gültigkeit. Bürgermeister Ludwig sprach der Verwaltung und dem Landratsamt Anerkennung aus. Hier hätten alle mitgespielt, "sonst hätten wir das Verfahren in drei Monaten nicht geschafft". Zum Wahlleiter für die kommende Kommunalwahl wurde Altbürgermeister Boris Damzog gewählt, sein Vertreter ist Josef Wittmann.

Nachfragen zur Kulturscheune

Erneut war die Kulturscheune ein Thema. Bei dem Projekt gehe es nur schleppend vorwärts, bemängelten einige Gemeinderäte. Auch rechtliche Schritte wurden in Erwägung gezogen.

Bürgermeister Ludwig berichtete über die Bürgermeisterdienstversammlung, unter anderem über die digitale Funkmeldealamierung der Sirenen und der Funkmeldeempfänger für die Feuerwehrdienstleistenden. Quer durch die Fraktionen gab es Kritik am Prozedere eines Anordnens von „oben“. Auch wenn es Zuschüsse gebe, schlage die Entwicklung ordentlich auf die Gemeindefinanzen durch. Zudem kam die Frage auf, warum nicht über Handys alarmiert werde.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.