Straubing
24.03.2021 - 21:13 Uhr

Mäusebussarde und Silberreiher vergiftet

Zwischen Straubing, Deggendorf und Dingolfing tauchen immer wieder tote Greifvögel sowie Giftköder auf. Der Landesbund für Vogelschutz vermutet einen Serientäter.

Bei Straubing sind tote Greifvögel aufgetaucht. Die Polizei ermittelt. Bild: Patrick Seeger/dpa
Bei Straubing sind tote Greifvögel aufgetaucht. Die Polizei ermittelt.

Ehrenamtliche vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben nach nach Hinweisen aus der Bevölkerung erneut illegal getötete Vögel im Landkreis Straubing-Bogen gefunden. Diesmal waren Mäusebussarde und ein Silberreiher betroffen. Klare Hinweise lassen laut Mitteilung des LBV weitere Fälle von Vergiftung vermuten. Die Polizei ermittelt.

Nachdem seit Januar immer wieder zwischen Straubing, Deggendorf und Dingolfing tote Greifvögel sowie Giftköder entdeckt wurden, sind LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) tief besorgt, dass in Niederbayern möglicherweise ein intensiver Serientäter aktiv ist. „Wir befürchten, dass die erstmals großangelegte Suchaktion der Polizei nach weiteren Hinweisen vor knapp zwei Wochen den Täter noch nicht genug abgeschreckt hat und er sich immer noch sicher fühlt“, so Dr. Andreas von Lindeiner, LBV-Landesfachbeauftragter Naturschutz. Die Naturschützer weisen deshalb erneut auf die ausgelobte Belohnung von insgesamt 5000 Euro für Hinweise hin, die zur rechtskräftigen Verurteilung des oder der Täter führen. Die Polizei Straubing nimmt die Hinweise unter der Telefonnummer 09421/868-0 entgegen.

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Ensdorf24.03.2021
 
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