"Klack, klack. Klack, klack. Klack, klack." Nur das Geräusch der Stricknadeln ist zu hören, während sich eine herrliche Ruhe ausbreitet, Sorgen sich in Luft auflösen und Stress abgebaut wird. Stricken und Handarbeiten liegen nicht nur wieder absolut im Trend, sondern erzeugen auch eine Menge an Glücksgefühlen. Die Zeiten, in denen man nur auf dem heimischen Sofa die Stricknadeln klackern ließ, sind längst vorbei. Stricken geht nun auch im Café, im Zug, im Wartezimmer - und sogar in Youtube-Videos. Und man schließt sich inzwischen gerne der Meinung von Illustrator und Malermeister Frank Dommenz an, der sagt: "Handarbeit hat Seele."
Dabei müssen wir in unserer modernen Zeit eigentlich schon lange nicht mehr selbst Hand anlegen, wenn wir Sehnsucht nach kuscheligen Wollsocken oder einen bunten Strickpullover haben. Diese sind schließlich in jedem Laden oder Onlineshop zu bekommen. Warum macht es trotzdem so viel Freude, selbst die Stricknadeln zu schwingen? Natürlich ist uns zum einen etwas, das wir selbst hergestellt haben, zweifellos mehr wert, als etwas, was wir mal eben gekauft haben. Einen schönen Pullover selbst zu stricken, stärkt außerdem nicht nur unser Selbstbewusstsein und unsere Persönlichkeit, sondern lässt uns außerdem tiefe Befriedigung erfahren.
Dazu kommt die beruhigende Wirkung, die Handarbeiten auf uns hat. Laut einer neuseeländischen Studie fühlen sich 73 Prozent der Menschen, die regelmäßig stricken, deutlich weniger gestresst. Und ganz nebenbei konnten sie noch ihre Gedanken besser sortieren. Stricken hat also fast eine meditative Wirkung, senkt nicht nur den Stress-Level, sondern laut neuester wissenschaftlicher Untersuchungen auch den Blutdruck.
Das ist jedoch längst nicht alles: Dadurch, dass das Stricken viel Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert, wird außerdem das Gehirn trainiert. "Klack, klack. Klack, klack. Klack, klack." Das tut gut, oder?
Stricken kann jedoch nicht nur meditativ auf uns wirken, sondern sogar wie Yoga. Hier kennt man diese Technik schon lange: Die Augen mehrmals von links nach rechts zu bewegen, sorgt für Entspannung. Und beim Stricken werden natürlich nicht nur die Nadeln bewegt, sondern auch die Augen.
Na, haben Sie nun schon Lust bekommen, auch einmal wieder ein paar Wollknäuel auszupacken und diese in eine Mütze, einen Schal oder ein Paar Strümpfe zu verwandeln? Wenn ja, dann sind Sie garantiert auf den besten Weg zum Glück. "Klack, klack. Klack, klack. Klack, klack." Stricken Sie sich einfach glücklich, viel Spaß dabei! (ewa)













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