18.04.2021 - 16:19 Uhr
StullnOberpfalz

1,9 Millionen Euro für Kindergarten

Der Gemeinderat Stulln stellt eine wichtige Weiche für die künftige Entwicklung. Das Planungsbüro präsentiert den Vorentwurf zum Neubau eines Kindergartens. Nach ausführlicher Aussprache fällt das Gremium eine klare Entscheidung.

Auf diesem Grundstück baut die Gemeinde Stulln den neuen Kindergarten.
von Herbert RohrwildProfil

Bürgermeister Hans Prechtl freute sich über die starke öffentliche Resonanz, konnte er doch eine stattliche Anzahl an Zuhörern in der Mehrzweckhalle begrüßen. Im Vorspann seiner Ausführungen verwies Prechtl auf die gemeinsame Besprechung der drei VG-Mitgliedsgemeinden im Rathaus zum Vergabeverfahren. Denn Schwarzenfeld, Schwarzach und Stulln planen jeweils eine solche Betreuungseinrichtung in der gleichen Größenordnung .

Die EBB-Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Regensburg bestehe seit 1956, beschäftige 60 Mitarbeiter, übernehme Aufträge im Hoch- und Tiefbau und realisiere aktuell drei Kindertagesstätten, informierte der 54-jährige Architekt Roland Weigl bei seiner Vorstellung. Die konzeptionelle Vorplanung für den Neubau des zweizügigen Kindergartens mit zweizügiger Kinderkrippe schließe sich in nördlicher Ausdehnung an die Stellplätze der Mehrzweckhalle an, grenze im Westen an den Dammweg und im Norden an die Kirchstraße. Der Baukörper mit Satteldach erstrecke sich in west-östlicher Anordnung mit einer Länge von rund 45 Metern und beinhalte folgendes Raumprogramm mit insgesamt 525 Quadratmetern: zwei Haupträume für Kindergarten und Kinderkrippe mit zwei Ruheräumen, Mehrzweckraum, Speiseraum, Küche mit Bevorratung und Lager. Desweiteren sind Räumlichkeiten für die Leitung und das Personal sowie ein Elternwartebereich, ein Kinderwagenraum und die notwendigen Funktionsräume vorgesehen. Der zentrale Haupteingang mit Barrierefreiheit ist an der Südseite geplant.

In der Aussprache regte Zweiter Bürgermeister Thomas Rohrwild an zu prüfen, ob alle drei Einrichtungen - Schule, Mehrzweckhalle und der neue Kindergarten - heizungstechnisch zentral versorgt werden können. Die anstehende Sanierung der Heizungsanlage der Schule sollte ebenfalls in die Überlegungen einbezogen werden, gab Josef Nachtmann zu bedenken. Auch die Zufahrtsmöglichkeiten für Rettungsfahrzeuge wurde angesprochen. Hubert Obermeier sprach von einer guten Planung und einer optimalen Raumaufteilung.

"Die Kosten nicht aus den Augen verlieren", mahnte Leiter der VG- Bauverwaltung, Stefan Bartl-- Schöls, an. Der geschätzte Finanzaufwand für das Gebäude ohne technische Ausrüstung liege bei etwa 1,9 Millionen Euro. Die Festlegung der Heizungsanlage solle im nächsten Planungsschritt erfolgen. Einstimmig billigte das Gremium die Vorplanung der EBB Ingenieurgesellschaft und beauftragte die Verwaltung zur Einholung von Angeboten für die weitere Vergabe der Leistungsstufen.

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Schwarzach

Der Bürgermeister gab noch bekannt: Der Auftrag für die Erschließung im Baugebiet "Wiesenweg II" ging an die Firma Helmut Seebauer aus Girnitz zum Angebotspreis von 761 356,11 Euro. Die hydrodynamische Kanalnetzberechnung zur Kanalsanierung macht für 34 045,90 Euro die EBB Ingenieurgesellschaft Regensburg.. Die Lieferung der Urnenerdrohre bergab man an die Porosit/Urnenhain KG zum Preis von 3 427,20 Euro. Auf die Anfrage von Drittem Bürgermeister Thomas Pröls zur Terminfestlegung der Verlosungsveranstaltung bezüglich der Bauparzellen für "Wiesenweg II" merkte Prechtl an, dass aufgrund der anhaltenden kritischen Pandemielage keine Anberaumung möglich war. Die Bewerber müssen sich noch ein paar Wochen gedulden.

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