In der St.-Barbara-Kirche Stulln gaben sich Marianne Flierl, geborene Prechtl, und Adolf Flierl Ende Juli 1969 das Jawort. Bei der "Goldenen" durfte das Jubelpaar im Gasthaus "Zur Linde" in Jeding viele Hände schütteln. Die Glückwünsche überbrachten Verwandte, Freunde und Bekannte. Pfarrvikar Joseph Kokkoth gratulierte für die Pfarrgemeinde und Bürgermeister Hans Prechtl mit Stellvertreter Thomas Rohrwild im Namen der Gemeinde Stulln.
In ihrer Lebensrückschau erinnerten die Eheleute an die Kindheit sowie Jugend - und Erwachsenenzeit. Adolf Flierl erblickte 1941 in Hof das Licht der Welt. Die Mutter verstarb unmittelbar nach seiner Geburt. Nach der Wiederverheiratung seines Vaters wuchs er bei seiner Stiefmutter auf. Im Jahre 1953 führte der Lebensweg den Zwölfjährigen nach Stulln. Nach Abschluss der Volksschule trat der Jugendliche eine Lehre als Betriebsschlosser bei den damaligen Vereinigten Flußspatgruben an. Einige Jahre nach Beendigung seiner Ausbildung leistete er seine Wehrpflicht ab. Nach dem Oberflächeneinbruch der VAW-Flußspatgruben wurde Flierl in das Unternehmen Hebel Porenbeton übernommen. Hier war er bis zur Firmenauflösung am 30. September 1998 tätig. Ehefrau Marianne ist 1949 in Schwarzenfeld geboren, besuchte die dortige Volksschule und nahm nach der Schulentlassung eine Ausbildung als Helferin im St.- Emmeram- Kindergarten in Regensburg auf. Im Zeitraum von Mitte 1966 bis April 1995 war Marianne Flierl beim Unternehmen Pharma Stulln beschäftigt und übernahm im Anschluss eine Stelle als Raumpflegerin an der Schule Stulln bis März 2003.













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