30.08.2019 - 15:18 Uhr
StullnOberpfalz

Abschied nehmen

Rudolf Wifling im 92. Lebensjahr verstorben

von Herbert RohrwildProfil

Plötzlich und unerwartet verstarb Rudolf Wifling im 92. Lebensjahr. Mit einer sehr großen Trauergemeinde zelebrierte Pfarrvikar Joseph Kokkoth das Requiem in der St.-Barbara-Kirche Stulln. Der Kirchenchor unter der Leitung von Rektor a. D. Heinz Prokisch begleitete die Liturgie gesanglich.

Der Geistliche sprach im Nachruf von einer großen Gnade, reich beschenkt an Jahren ruhig und sanft entschlafen zu dürfen und skizzierte den Lebensweg. Rudolf Wifling wuchs in Irrenlohe mit fünf Geschwistern auf, erlernte das Handwerk als Ofenmaurer und war im Anschluss in Buchtal bis zum Renteneintritt beschäftigt.

Die Ehe mit Theres Östreicher wurde vor 68 Jahren 1951 geschlossen. Aus dieser Heirat gingen die Kinder Brigitte. Rudolf und Siegfried hervor. Auch vier Enkel und ebenso viele Urenkel gehören zur Familie. Neben diesen schönen, hellen Momenten und Lebensabschnitten, so der Geistliche, waren auch dunkle und schwere Zeiten zu überstehen: Der frühe Tod des Sohnes Rudolf und der Enkeltochter 2004.

Am Friedhof nahm der Priester die Einsegnung vor und übergab die Urne der Erde. Der Sprecher der Jugendblaskapelle Fensterbach bedankte sich für die 40-jährige Unterstützung und sagte als Anerkennung die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes zu. Vizepräsident der Faschingsgesellschaft Stulln, Andreas Pusch, übergab bereits einen Geldbetrag für die Grabpflege. Auch die weiteren Nachrufredner würdigten die jahrzehntelange Mitgliedschaft. Für die Freiwillige Feuerwehr Stefan Attenberger ( für 73 Jahre), den Gartenbau- und Verschönerungsverein Hubert Obermeier, die Soldaten - und Kriegerkameradschaft Helmut Kramer und den Kaninchenzuchtverein Schwarzenfeld Klaus Frank. Die Sprecher stellten als Zeichen der Verbundenheit, der Hilfsbreitschaft und des Dankes eine Blumenschale vor der Urnenwand nieder. Die Jugendblaskapelle Fensterbach intonierte "Ich hat' einen Kameraden ..." und drei Salutschüsse wurden abgefeuert.

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