02.12.2019 - 16:22 Uhr
StullnOberpfalz

Bäume und neuer Geräteträger

Der Gemeinderat von Stulln geht im Oktober auf große Baum-Besichtigungsfahrt. Aufgrund der umfassenden Tagesordnung behandelt das Gremium die Punkte erst in der jüngsten Sitzung und entscheidet.

Zum Auftakt der Besichtigungsfahrt vor der Oktobersitzung nahm der Gemeinderat Stulln die im Frühjahr erstmals angesäte Blühwiese zwischen den Straßen Vogelherd und Sportplatzweg in Augenschein. Aufgrund der umfangreichen Tagesordnung behandelte das Gremium die angefahrenen Punkte nun in der jüngsten Sitzung
von Herbert RohrwildProfil

Die diversen Anträge wurden im Laufe des Jahres gesammelt und die entsprechende Augenscheinnahme für die Herbstsitzung eingeplant, merkte Bürgermeister Hans Prechtl in seiner Einführung an. Die eventuelle Fällung liege außerhalb der Vogelbrutzeit.

Bezüglich aller Anträge vertritt der Gemeinderat folgende Meinung: Solange Bäume gesund sind und keine Gefahren von ihnen ausgehen, sollten sie stehen bleiben. Notwendiges Entfernen geht vorrangig mit einer Ersatzbepflanzung einher. Auch sollten keine Präzedenzfälle für weitere Beseitigungen geschaffen werden.

Bürgermeister Hans Prechtl (links) übergibt den neu erworbenen Geräteträger an Bauhofleiter Edelbert Schmal (rechts) als Ersatzbeschaffung für das Fahrzeug aus dem Jahr 1999.

Kein Ersatz mehr

Mehrere Anträge lagen zur Behandlung vor. Von der Familie Pöhlmann ein Antrag auf Fällung von Birken in der Haberstrohstraße. Sie werden nicht gefällt, so unisono die Entscheidung des Gemeinderats. Die vom Sturm umgestürzte Eberesche wird ersetzt. Hinsichtlich der Situation in der Kirchstraße ist der Beschluss vom 21. Januar 2019 aufzuheben. Wegen möglicher Beschädigung der Gas- und Stromleitung im unmittelbaren Bereich und der damit verbundenen Gefahren unterbleibt eine Ersatzbepflanzung. Die Baumscheiben werden im Frühjahr entfernt und die Flächen ausgepflastert. Ernst Wabro vom Dammweg beantragte das Fällen von Birken im Schulgarten. Die vier Birken sind in keinem guten Zustand, so das Gremium. Sie werden entfernt und zwei Ahornbäume als Ersatz gepflanzt. Peter Priehäußer und vier weitere Anlieger der Haselbergstraße stellten den Antrag auf Beseitigen von Bäumen. Zwei bis drei der beschädigten Bäume sind auszuwechseln. Die weitere Bepflanzung wird intensiv gepflegt und wieder aufgefrischt, so das einhellige Fazit des Gremiums.

Eichen für Pappeln

Von Ingrid Karl und Franz Prechtl liegt der Antrag auf Rückschnitt beziehungsweise das Entfernen von Pappeln am Ochsenbach im Anschluss an die Hauptstraße in westlicher Richtung vor. Aus Gründen der Sicherheit werden diese Bäume gefällt. Bei Pappeln handelt es um keine wertvolle Holzart und ihre Lebensdauer ist bereits überschritten. Bei einer Ersatzbepflanzung sind die Eigentumsrechte zu prüfen. Bei einem positiven Ergebnis für die Gemeinde sind Eichen zu pflanzen.

Bauhof wird moderner

Der Ankauf eines Geräteträgers ist als Ersatz für den GT Fendt 395 gedacht, so Bürgermeister Hans Prechtl bei der Vorstellung des neuen Fahrzeuges in der Werkzeughalle des Bauhofs im Beisein des Gemeinderats. Wegen erheblicher Mängel an Karosserie und Motor ist der Erwerb notwendig. Die Reparaturkosten belaufen sich in den drei letzten Jahren auf rund 10 000 Euro. Wegen Ölverlust am Motor stehe eine größere Reparatur an. Als Ersatz wird der Fendt 311 Vario Profi angekauft. Die Geräte des 2017 erworbenen Fendt sind mit dem neuen Gerät kompatibel, und somit sind weitere Anschaffungen nicht notwendig. Die Baywa nahm das Altgerät für brutto 16 500 Euro in Zahlung. Somit belaufen sich die verbliebenen Gesamtkosten auf rund 99 000 Euro.

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