05.04.2021 - 12:24 Uhr
StullnOberpfalz

Feierliche Ostermesse in St.-Barbara-Kirche in Stulln

Nach der Entzündung der gesegneten Osterkerze auf dem Vorplatz der St.-Barbara-Kirche Stulln zieht Pater Justin zur Feier der Osternacht ins Gotteshaus ein..
von Herbert RohrwildProfil

Gegen 20 Uhr neigt sich die Sonne zum Horizont und mattes Abendrot begleitet ihren Untergang. Auf dem Platz vor der St.-Barbara-Kirche Stulln erhellt das entfachte Feuer im Eisenkorb die einsetzende Dämmerung und kündet die Osterfeier an. Pater Justine spricht einleitende Worte, segnet die lodernden Flammen und entzündet die Osterkerze.

Der Priester zieht entsprechend der Covid-19-Pandemie-Regelung ins voll besetzte Gotteshaus ein. Dreimal singt der Geistliche „Lumen Christi“ und als Antwort erklingt jeweils „Deo gratias“. Die brennenden Kerzen der Gläubigen tauchen das Kirchenschiff und den Altarraum während der gesamten Liturgiefeier in ein gedämpftes Licht – und die Osterkerze steht auf den Stufen zum Hochalter im Mittelpunkt.

„Das Leben ist voller Überraschungen“. Diese Aussage rückte Pater Justine in seiner Predigt in den Mittelpunkt. Auch für die Freunde Jesu: Sein Leiden und sein Tod. „Es gibt Tage“. so der Pfarrvikar in seinen weiteren Worten, wo man nach dem Sinn und nach dem „Warum“ fragt. Es gibt Tage wie der Karfreitag und der Karsamstag für die Jünger: Allein, einsam, traurig, betrübt und aussichtslos.

Aber Ostern bedeutet: Gott lässt den Menschen in keiner Situation alleine: Er tröstet und gibt Kraft. Er schickt immer wieder jemand, der den Stein vom Grab wegrollt. Sorgen und Ängste bleiben wie das Grabtuch Jesu zurück „Wir trauern nicht mehr um den Karfreitag unseres Lebens, sondern freuen uns über die Auferstehung unseres Herrn. Wo unsere Kräfte aufhören, da fängt Gottes Macht an.“, gab Pater Justine mit auf den Weg. . Zum Gottesdienstende dankte der Zelebrant allen Unterstützern zur Vorbereitung der Osterliturgie und dem Chor für die gesangliche Gestaltung unter der Leitung von Organisten Roland Lebrech.

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