Freiheit muss verteidigt und von jeder Generation neu errungen werden, stellte Pfarrer Heinrich Rosner heraus. Auf den Metalltafeln des Kriegerdenkmals stehen 51 Namen. Der Volkstrauertag führe die Schrecken des Krieges vor Augen, betonte Hans Prechtl. Aber der Blick gehe auch nach vorne, hin zur Bewahrung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten. "Er ist auch ein Tag gegen billige Parolen, gegen politische Scharlatane, aber auch ein Tag für ein gelingendes Miteinander in Europa mit der längsten Friedenszeit in der europäischen Geschichte nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges", fuhr Prechtl fort.
Das Gemeindeoberhaupt dankte allen, die an dieser kurzen Gedenkfeier teilnahmen. Der Volkstrauertag leide darunter, dass viele denken: „Was geht das mich an.“ Die Erinnerung an den Krieg verblasse, aber die Mahnung zu Versöhnung und Frieden bleibe aktuell.
Der stellvertretende Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Helmut Kramer, bedankte sich für die würdige Gestaltung der Feier bei den Vereinen und den beiden Soldaten der Oberpfalzkaserne. Die Blaskapelle Schwarzenfeld umrahmte die Zeremonie feierlich mit Chorälen.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.