02.08.2018 - 14:04 Uhr
StullnOberpfalz

Für vorbildlichen Einsatz

Die öffentliche Sitzung des Gemeinderats Stulln vor der Sommerpause erhält einen Akzent: die Aushändigung von Ehrenamtskarten - darunter eine besondere Auszeichnung.

Bürgermeister Hans Prechtl (Mitte) händigte im Sitzungssaal besondere Auszeichnungen für aktive Dienstleistende der Freiwilligen Feuerwehr Stulln aus. Hans-Peter Schmid (links) erhielt die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold und 1. Kommandant Michael Altrichter (rechts) konnte die Ehrenamtskarte entgegennehmen.

"Die Bayerische Ehrenamtskarte ist als Anerkennung für Personen gedacht, die sich besonders zum Wohle anderer Menschen engagieren", merkte Bürgermeister Hans Prechtl nach der Eröffnung der Sitzung an. Im Landkreis Schwandorf werde sie seit 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Sozialministerium verliehen.

Für seine besonderen Verdienste bei der Freiwilligen Feuerwehr Stulln händigte der Bürgermeister an Hans-Peter Schmid persönlich die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold und Michael Altrichter die Bayerische Ehrenamtskarte aus.

Prechtl bat den Kommandanten, an folgende aktive Feuerwehrdienstleistende mit abgeschlossener Truppmannausbildung bei der nächsten Feuerwehr-Sitzung die Bayerische Ehrenamtskarte zu überreichen: Florian Bierler, Ela Bierler, Kathrin Eckl, Daniel Edenharter, Julian Edenharter, Theresia Eules, Robert Gresser, Robert Hellenbrecht, Alexander Hofstetter, Markus Kiener, Stefan Kiener, Thomas Kiener, Jonas Muckenschnabel, Andrea Plank, Michael Schwarz, Helmut Sorgenfrei, Peter Wilhelm, David Raab und Johann Vetter.

Alle Geehrten setzten sich in vielen Jahren hinweg in vorbildlicher Weise für den Heimatort und die Umgebung ein. Der Bürgermeister sprach allen Ausgezeichneten im Namen der Gemeinde Stulln und der Bevölkerung den Dank aus. Die Karte ist fast in ganz Bayern gültig. Auch im Landkreis Schwandorf gewähren verschiedene Geschäfte dem Inhaber Vergünstigungen.

Zwei Bauanträge lagen dem Gremium zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vor. Horst Totzauer errichtet ein Einfamilienwohnhaus mit Einlegerwohnung und Carport, Waldweg 7. Andreas Zimmerer baut einen Carport, Lindenweg 6. Aufgrund der Abweichung in der Dachneigung im Hinblick auf die Festsetzungen des Bebauungsplanes ist eine Befreiung erforderlich. Die Abweichung ist unter Würdigung nachbarlicher Interessen städtebaulich vertretbar. Beide Vorhaben fügen sich in die nähere Umgebung ein und die Erschließung ist gesichert. Unterschriften benachbarter Grundstückseigentümer sind auf den Planunterlagen vorhanden. Das Gremium erteilte jeweils ein eindeutiges Plazet.

Der Auftrag zur Überdachung der Grubenlok vor dem Gemeindezentrum mit sechs Stahlstützen und einem Pultdach aus Glas erging an die Firma Metallbau Hunger, Schwarzenfeld. Die Lieferung ist bis Herbst 2018 in Aussicht gestellt, gab der Bürgermeister bekannt. Bezüglich des Hochwasserschutzes für die Ortschaft Brensdorf findet die Teilbürgerversammlung voraussichtlich am 19. September 2018 statt.

Gemeinderat Josef Nachtmann regte an, von gemeindlichen Grünflächen einen Teil stehen zu lassen und bei Böschungen nur einen Randsteifen entlang des Gehweges zu mähen. Dieser Vorschlag solle zur Erhaltung der Artenvielfalt bei Insekten beitragen. Die Gemeinde könne eine Vorbildfunktion einnehmen. Als Nebeneffekt werde auch der Bauhof entlastet. Der Bürgermeister Prechtl griff diese Anregung mit konkreten Hinweisen auf und sicherte im Herbst eine Begehung mit dem Gemeinderat zu. In diesem Zusammenhang sollen in Zusammenarbeit mit dem Kreisgartenamt die Pappeln in der Schulstraße auf Verkehrsgefährdung überprüft werden, ergänzte Prechtl.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp