Ein besonderes Ritual zeichnet die Festlichkeiten aus. Mit einem geschmückten Bollerwagen - beladen mit "Wegzehrung" - zogen die Kirwamoidln in feschen Dirndln und die schneidigen Kirwaburschn in der "Ledernen" am Spätnachmittag mit Musik zu zwei Stationen. Sie waren zu Gast bei Familien mit aktiven Tänzern und Tänzerinnen und konnten sich bei reichlicher Bewirtung schon auf den Abend vorbereiten. Nach der dreistündigen Tour kamen die jungen Leute vor dem Zelt an und zogen unter großem Hallo ein. Die "Urwäldler" spielten den Schlager "Rote Lippen soll man küssen..." und die Kirwapaare legten einen flotten Dreher aufs Parkett. Anschließend nahmen sie ihren erhöhten Platz vor der Bühne ein und belebten im Laufe des Abends das Kirwatreiben. Die fünf Musiker übernahmen das Kommando, trafen den Nerv der Besucher und sorgten für die Stimmung.
Im Programm stand "Die drei größten Vereine erhalten tolle Preise". Die Stullner Schützen stellten die höchste Anzahl von Mitgliedern. Konkurrenzlos setzten sie an die Spitze und erhielten als ersten Preis 30 Liter Bier. Über die Vergabe der beiden weiteren Gewinne - 20 Liter Bier und ein Bargutschein - kann gerätselt werden, da sich keine festen Vereinsriegen mehr fanden.













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