Stulln
21.12.2018 - 15:34 Uhr

Zur Krippe im Stall hingeführt

Die Kirchenchöre Stulln und Schwarzenfeld unter der Leitung von Dekanatsmusiker Michael Koch (am Pult) setzten mit „Machet die Tore weit“ einen grandiosen Schlusspunkt zum Adventsingen der Pfarreiengemeinschaft in der St. – Barbara – Kirche Stulln. Bild: ohr
Die Kirchenchöre Stulln und Schwarzenfeld unter der Leitung von Dekanatsmusiker Michael Koch (am Pult) setzten mit „Machet die Tore weit“ einen grandiosen Schlusspunkt zum Adventsingen der Pfarreiengemeinschaft in der St. – Barbara – Kirche Stulln.

"Die Seele zur Ruhe kommen lassen und eine besinnliche Stunde mit musikalischen Klängen erleben", wünschte Pfarrvikar Joseph Kokkoth in seinen einleitenden Worten im bis auf den letzten Platz besetzten Gotteshaus. Gefühlvoll stimmten Maria (Querflöte) und Daniel (Gitarre) Markgraf mit "Adagietto" von Jacob de Haan auf die Veranstaltung ein.Die Kinderchöre "Piccolo" (Leitung Christine Vollath) und "Herzenstöne" (Anja Höreth und Nicole Rohrwild) erfreuten mit erfrischenden Stimmen - auch in Gitarrenbegleitung - - in je drei vorweihnachtlichen Liedbeiträgen die Besucher und sangen sich in ihre Herzen.

Großes Repertoire

Der Kirchenchor Stulln (Heinz Prokisch) glänzte als geschulter, fein ausdifferenzierter A-Cappella-Chor mit "Es blühen drei Rosen auf einem Zweig" und "Still, mein Kind". Der Kirchenchor Schwarzenfeld (Michael Koch) präsentierte mit "Wie glänzet die Sonn'" - eine alpenländische Volksweise - und "Maria durch ein Dornwald ging" von Carl Thiel Klangkultur auf hohem Niveau. Die Stullner Sänger (Heinz Prokisch in Akkordeonbegleitung ) zeigten sich mit ihren wohlklingenden Stimmen als herausragende Interpreten der Lieder "Josef, du Davids Sohn" und "Nun, es nahen sich die Stunden." Die Gruppe "conTAKT" (Birgit Koch), instrumental Klavier, Querflöte und Gitarre eingebunden, vermittelte eine reiche Klangvielfalt mit den Beiträgen "Es geschehe mir, wie du es sagst", "Advent ist ein Leuchten" und "Mache dich auf, werde Licht".

Der Bergchor St. Barbara (Herbert Reger) setzte mit "Öffnet eure Tore, Ihr Fürsten" und "Weihnachtsglocken", ein klassisches Volkslied mit integriertem "Stille Nacht", einen Glanzpunkt. Das weitere Lied mit der Aufgabe der Engel als Boten für die Menschen zum Inhalt interpretierte der Männerchor musikalisch sehr gefühlvoll. Die Gruppe "Zeitlos" begeisterte mit "In der Mitte der Nacht" sowie mit "Down in Bethlehem" und "Christmas Lullaby" als klassisches und modernes Liedgut dreistimmig in perfekter Harmonie. Die Kirchenchöre Stulln und Schwarzenfeld markierten mit "Machet die Tore weit" von Andreas Hammerschmidt, einen grandiosen Schlusspunkt.

Zum Nachdenken

Die Chorgemeinschaft (Michael Koch) brachte ihre Qualitäten voll zum Einsatz. Sprecher Hans Klar regte in besinnlichen Texten zum Nachdenken an: Er mahnte unter anderem zur Zufriedenheit im Wohlstand. Pfarrvikar Joseph Kokkoth dankte allen Mitwirkenden - stellvertretend namentlich den beiden Chorleitern - Michael Koch und Heinz Prokisch. Der starke lang anhaltende Applaus war der Dank für die ausgezeichnete Gemeinschaftsleistung. Der indische Geistliche krönte das Adventsingen mit einem Danklied in seiner Muttersprache - innig und beherzt vorgetragen.

Die Gruppe „Zeitlos“ mit (von links) Anna Pröls, Julia Heinrich, Lisa Fenchl, Maria und Daniel Markgraf (Leiter) glänzten mit dreistimmig gesetztem klassischen sowie modernen geistlichen Liedgut. Bild: ohr
Die Gruppe „Zeitlos“ mit (von links) Anna Pröls, Julia Heinrich, Lisa Fenchl, Maria und Daniel Markgraf (Leiter) glänzten mit dreistimmig gesetztem klassischen sowie modernen geistlichen Liedgut.
 
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