22.03.2021 - 09:42 Uhr
StullnOberpfalz

Mehr Geld für laufende Kosten des Abwasserzweckverbands

Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln greift für seine laufenden Kosten tiefer in die Tasche: Der Verwaltungshaushalt steigt im Vergleich zum Vorjahr merklich an.

Stellvertretender Kämmerer Georg Bauer gab Erläuterungen zum Haushaltsplan 2021 des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der beiden Gemeinden Schwarzach und Stulln.
von Herbert RohrwildProfil

Bei der Sitzung des Zweckverbands zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln in der Mehrzweckhalle erläutern Verbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Prechtl und stellvertretender Kämmerer Georg Bauer in Anwesenheit von Klärwärter Christian Barth relevante Posten. Die Ausgaben im Verwaltungshaushalt erhöhen sich demzufolge um 31 650 (13,3 Prozent) auf 270 150 Euro. Für den technischen Unterhalt der Anlagen sind 35 500 Euro angesetzt: Erneuerung des Abstreichrechnens, Sanierung des Kombibeckens und die Generalüberholung fürs Gebläse. Der Betriebsstromverbrauch und die Abwasserabgabe für das Land steigen jeweils um 3000 Euro an. Das Gesamtvolumen des Verwaltungshaushalts liegt bei 270 150 Euro (Vorjahr: 238 500)

Neue Räte im Zweckverband

Stulln

Der Vermögenshaushalt umfasst 11 000 Euro und wird durch die Entnahme aus der Rücklage finanziert. Der Einbau einer Lagerbühne ist mit 10 000 Euro veranschlagt. Entsprechend der Verbandssatzung entfallen auf die Gemeinde Stulln als Umlage 149 933,25 Euro (55,5 Prozent) und auf Schwarzach 120 216,75 Euro (44,5).

Durch die Entnahme aus der Rücklage von 11 000 Euro verringert sich das Guthaben auf 17 074,20 Euro. Nach derzeitigem Stand sind Zuführungen im Finanzierungsplanungszeitraum nicht vorgesehen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist jeweils eine Entnahme von 1000 Euro eingeplant. Die Anschaffung eines Dienstfahrzeuges steht in 2022 an.

In der Aussprache erkundigte sich Verbandsrat Gerhard Ebensberger nach der Festlegung des Verteilerschlüssels zur Deckung der Umlage. Diese, so Bürgermeister Hans Prechtl, regle sich satzungsgemäß nach den Einwohnergleichwerten. Auch der Anstieg der Ausgaben für die Klärschlamm-, Sandfang-, Abfall- und Rechengutentsorgung um 15 000 auf 50 000 Euro erschien Ebensberger überaus hoch. Da deute sich der allmähliche Übergang von der bisherigen zur zukünftigen Entsorgung an, gab der Verbandsvorsitzende zu bedenken.

Der Verbandsrat sprach auch die hohen Stromkosten für die gesamte Einrichtung an. Die Anregung zur Installation einer Photovoltaikanlage auf Betriebsgebäuden führte zu einer längeren Aussprache und erbrachte folgenden Vorschlag: Die Statik sollte vorerst einmal geprüft werden.

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