01.10.2021 - 10:20 Uhr
StullnOberpfalz

Parkende Autos behindern Rettungseinsätze

Zwei Rettungseinsätze wurden kürzlich in Stulln durch geparkte Autos auf der Zufahrt zwischen Wald und altem Sportplatz behindert. Die Gemeinde will dagegen nun Maßnahmen ergreifen.

Auf dem Sportgelände des TSV Stulln versperren immer wieder parkende Autos zwischen altem Sportplatz und dem Wald den Rettungsweg.
von Herbert RohrwildProfil

Gemeinderat Jürgen Vetter berichtete bei der Sitzung des Stullner Gemeinderates, dass auf dem Gelände des TSV Stulln kürzlich zwei Rettungseinsätze erforderlich gewesen seien. Wegen parkender Autos auf der Zufahrt zwischen Wald und altem Sportplatz sei in beiden Fällen nur ein schlechtes, beziehungsweise kein Durchkommen möglich gewesen. Er bat deshalb darum, dort eine Beschilderung als Rettungsweg zu prüfen.

Dritter Bürgermeister Thomas Pröls merkte an, dass aus seiner Sicht keine amtliche Beschilderung erforderlich sei. Bereits ein Hinweisschild könne eine größtmögliche Abschreckung bewirken. Mit dieser Lösung hielten sich auch Aufwand und Kosten im Rahmen. Bürgermeister Hans Prechtl sicherte eine weitere Abstimmung zu.

Geschwindigkeit gemessen

Prechtl bat beim alljährlichen Sicherheitsgespräch mit der Polizei ferner darum, in zwei Innerortsstraßen die Geschwindigkeit zu messen. In zwei Straßen im Gemeindegebiet nahm die Polizei daraufhin in den vergangenen Wochen Geschwindigkeitsmessungen vor. Das Ergebnis wurde nun im Gemeinderat bekannt gegeben.

Eine Messung war am Brensdorfer Weg ortseinwärts von Osten kommend. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde betrug die gemessene, maximale Geschwindigkeit 46. Die Polizei hielt den vorgeschriebenen Abstand von 200 Metern zum Ortsschild ein. Wie bei der Gemeinderatssitzung zu hören war, werden möglicherweise unmittelbar nach dem Ortsschild doch etwas schneller gefahren.

Im Waldweg nicht zu schnell

Im Waldweg ist aufgrund der geringen Straßenbreite mit zum Teil parkenden Autos mit einer Überschreitung der erlaubten 50 Kilometern in der Stunde nicht zu rechnen. Die Polizei wird im zeitlichen Abstand noch eine weitere Messung vornehmen.

Gemeinderat Josef Nachtmann erkundigte sich nach dem Sachstand zur Errichtung einer 30-KW-Photovoltaikanlage auf Dachflächen des Bauhofes. Der Beschluss sei bereits in der Aprilsitzung gefasst worden. Dieses Thema, so der Bürgermeister, sei bereits mit der technischen Bauverwaltung besprochen worden und stehe bei der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung.

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