12.06.2018 - 09:47 Uhr
StullnOberpfalz

Politik in schwierigem Umfeld

Für Hans Prechtl sind die Bedingungen eigentlich gut. Dennoch trete nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft Unzufriedenheit auf . "Das politische Umfeld wird schwieriger", betont der CSU-Ortsvorsitzende.

Hans Prechtl hob die Jubiläumsfeier des CSU-Ortsverbandes als herausragende Veranstaltung des vergangenen Jahres hervor.
von Herbert RohrwildProfil

Seit der letzten Zusammenkunft blieb der Mitgliederstand mit 41 Personen unverändert, leitete der Vorsitzende seine Ausführungen bei der Versammlung des CSU-Ortsverbandes Stulln ein. Prechtl erinnerte im Anschluss vor allem an die Feier zum 70-jährigen Bestehen des Ortsverbandes mit Innenminister Joachim Hermann im Mai vergangenen Jahres. „Eine schöne, gut besuchte Veranstaltung mit dem Eintrag ins Goldene Buch, die im Gedächtnis bleibt“, freute sich Prechtl.

Ein Blick auf die Bundestagswahl am 24. September: Diese habe mit der AfD als zweitgrößter Kraft ein erschreckendes Zweitstimmenergebnis im Wahlkreis Schwandorf gebracht, sagte Prechtl. Er betonte: „Das politische Umfeld wird immer schwieriger, und das Anspruchsdenken wächst“. Dankbarkeit gebe es kaum noch - schon gar nicht für Frieden und Freiheit.

Bezugnehmend auf die Gemeindepolitik erinnerte Bürgermeister Prechtl an die Anschaffung des neuen Schleppers und die Errichtung zusätzlicher Urnenwände, die Teilbürgerversammlungen zum Hochwasserschutz sowie den Abschluss der Kanalprüfung. Außerdem sei der Breitbandausbau abgeschlossen. Ein Blick auf die Finanzen der Kommune: Die Rücklagen übersteigen laut Prechtl die Schulden um das Sechsfache. Das neue Baugebiet werde in der kommenden Gemeinderatssitzung vorgestellt.

Unter Vorsitz von Konrad Obermeier wählte die Versammlung Hans Prechtl, Thomas Rohrwild und Stefan Wittmann als Delegierte in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Erich Schwendner zur Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft nicht anwesend sein.

Hinsichtlich der Rufschranke südlich von Brensdorf im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg bleiben die Aussagen seitens der Bahn offen, gab der Bürgermeister weiter bekannt. Der Übergang als zweite Zufahrt nach Brensdorf müsse aber fortbestehen. Auf die Anfrage von Josef Schatz bezüglich eines eventuellen Vorentwurfes zur Renaturierung des Hüttenbachs im Gemeindegebiet verdeutlichte Prechtl, dass das weitere Vorgehen davon abhängt, ob die betreffenden Eigentümer bereit wären, einen Uferstreifen zu verkaufen.

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