In einem Mehrparteienhaus an der Schießstätte gerieten am späten Freitagabend gegen 23.15 Uhr mehrere junge Leute im Alter zwischen 15 und 25 Jahren in eine Auseinandersetzung. Mitbewohner bemerkten das Szenario und verständigten die Polizei.
Bei Eintreffen mehrerer Streifenbesatzungen auch benachbarter Dienststellen hatten sich die Parteien bereits wieder getrennt. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass kurz zuvor ein 20-jähriger Hausbewohner einen 16-jährigen Burschen angegangen und einem 15-jährigen Mädchen mit der Faust auf die Backe geschlagen hatte. Strafanzeigen wegen Verdachts der Körperverletzung wurden gegen den Ältesten aufgenommen.
Bei dem Einsatz im Zimmer des 20-Jährigen stießen die Ordnungshüter außerdem auf einige Utensilien mit Betäubungsmittelanhaftungen. Die Gegenstände wanderten in die Asservatenkammer der Polizei, ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen den jungen Mann eingeleitet.
Schließlich mussten die Beamten bei einem 25-Jährigen noch dessen Autoschlüssel sicherstellen, weil er trotz Alkoholtests, der einen Wert von knapp 2 Promille ergab, nach Abzug der Einsatzkräfte den Schauplatz mit seinem Wagen verlassen zu wollen.
Und weil die insgesamt sieben jungen Leute, die aus sechs verschiedenen Haushalten stammten und alle alkoholisiert waren, mit ihrem Verhalten auch gegen die geltenden Infektionsschutzvorschriften verstießen, leiteten die Polizeibeamten entsprechende Bußgeldverfahren gegen sie ein.















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