18.07.2019 - 17:08 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

B 14-Sanierung voll im Plan - und noch gespart dabei

Drei Wochen und drei Tage Hochbetrieb, jetzt rollt der Verkehr wieder: Die Asphalt-Sanierung der Bundesstraße 14 bis zur Landkreisgrenze bei Weigendorf ist abgeschlossen.

Neue Rinnen, neues Gesicht: Die Ortsdurchfahrt Weigendorf ist, nach vielerlei Einschränkungen durch die Sanierung der Bundesstraße 14, nun endgültig zukunftssicher.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil
Stefan Noll ist zufrieden: Die Bundesstraße 14 ist fertig und hat eine perfekte neue Decke.

Es war wieder ein Bauvorhaben der Superlative vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach mit 1,4 Millionen Euro Investitionssumme: 5,5 Kilometer Streckenlänge von Haid bis Weigendorf, Austausch von 45 000 Quadratmetern Asphaltschicht mit einer Dicke von zwölf Zentimetern, Erneuerungen in der Ortsdurchfahrt Weigendorf, neue Bankette und vieles mehr.

"Wir wurden dabei auch auf ein Problem aufmerksam gemacht", beschreibt Noll eine Zusatzaufgabe: Die Einmündung von der B 14 nach Högen-Hellberg sei unfallträchtig für Linksabbieger aus Richtung Haid. "Dort haben wir nun eine Abbiegehilfe auf der Fahrbahn markiert." Auch sonst gab es allerlei zu richten entlang der Strecke, die nun seit Mittwoch wieder freigegeben ist.

Riesige Mengen an Asphalt wurden mit den Lastwagen hin- und hertransportiert, und dabei gab es eine erfreuliche Entwicklung: "Der Baufirma ist es durch geschickte Organisation ihrer Arbeitsabläufe und dank der großen Ausdehnung des Bauvorhabens gelungen, schätzungsweise ein Viertel der Lkw-Fahrten einzusparen: Die Transporter, die frisches Asphaltmischgut zur Baustelle lieferten, konnten auf ihrer Rückfahrt zum Mischwerk gleich das im anderen Teil der langen Baustelle liegende Fräsgut (ausgebauter Altasphalt) laden und zur Mischanlage mitnehmen." Ausbauasphalt wird nämlich grundsätzlich vollständig wiederverwendet.

Dies sei aber nur möglich gewesen, weil aufgrund der räumlichen Ausdehnung der Baustelle Fräs- und Asphalteinbauarbeiten räumlich getrennt zeitgleich stattfinden konnten. "Wir sparten so rund ein Viertel der Lkw-Fahrten nach Lauterhofen ein." Bewegt wurden immerhin 11 000 Tonnen.

Die Restarbeiten wie die Fahrbahnmarkierungen, Arbeiten an Banketten und Rinnen sowie an den Schutzplanken seien abgeschlossen. Die Drainagen konnten allesamt weiterverwendet werden. Wieder aufheben konnte das Staatliche Bauamt auch die Umleitungen über Bachetsfeld-Fürnried-Happurg und über Lehenhammer-Etzelwang- Neukirchen nach Sulzbach-Rosenberg, die viele Autofahrer, vor allem Pendler, zu großen Umwegen zwangen. "Es gab aber bei keiner der Strecken größere Beschwerden", berichtet der Straßenbauer. Nächstes Großprojekt: Die Bundesstraße 85 im Jahr 2020.

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