Sulzbach-Rosenberg
19.02.2023 - 17:33 Uhr

Bettlerbigband bleibt dieses Mal bei ihrem Umgang stationär

Der Faschingssamstag kommt in Sulzbach-Rosenberg nicht ohne die Bettlerbigband aus. Ein Jahr vor ihrem 50. Geburtstag verpasst sie dem traditionellen Umgang ein etwas anderes Konzept.

Die Bettlerbigband konzertierte am Samstag beim Sperber. Bild: ige
Die Bettlerbigband konzertierte am Samstag beim Sperber.

Es war eine Premiere und ein wohl einmaliger Vorgang, aber die Sache kam an: Die Bettlerbigband, die nächstes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, hatte sich heuer kurzfristig statt zur traditionellen Wanderung zu einem "stationären Umgang" entschlossen. Nach einigen Blaustopsel-Krapfen beim Radl-Dieter und einer ausgiebigen Probe lief in der Schmiede die Einstimmung, bevor die Musiker mit Getöse in den Sperberbräu einzogen. Dort etablierte sich die durch Schluckbeschwerden etwas dezimierte Truppe und lieferte einen fulminanten Abend im rammelvollen Gasthaus. Neben den bekannten BBB-Klassikern wie dem Blechbüchsenmarsch, La Cucaracha und dem Lied vom Gelben Unterseeboot kamen auch kurzfristig ins Programm genommene Hommagen an Tony Marshall und einige Bairische aus den Hörnern, Gitarren, Trommeln, Quetschn, Klarinetten, aus der Geige und dem Dudelsack. Bis tief in die Nacht gaben die Bettler keine Ruhe und begeisterten die maskierten Gäste. Im nächsten Jahr wird es wohl ein großes Konzert geben zum ersten halben Jahrhundert der Straßenmusikanten. Wenn das zweite auch so wird, muss sich Sulzbach-Rosenberg warm anziehen.

 
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