25.10.2018 - 18:13 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Circus Krone kommt im November

Elefanten und ein Nashorn stehen bald am Dultplatz - der "Circus, den die ganze Welt kennt", kommt nach Sulzbach-Rosenberg. Vier Tage gastiert er hier, dann geht's ins Winterquartier. Doch vorher heißt es noch acht Mal: Manege frei!

Crazy Wilson zeigt in der Zirkuskuppel todesmutige Akrobatik auf einem „fliegenden Motorrad“. Bild: Circus-krone.de
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

"Evolution" ist das vielfach preisgekrönte Programm, das seine letzte Aufführung am Dultplatz erleben wird. Die Deutschland-Tournee geht hier zu Ende. 54 Artisten aus 12 Nationen wirken in der Show mit. Krone-Medienleiter Andreas Kielbassa stellte unserer Zeitung die Höhepunkte schon mal vor.

Am 8. November um 15.30 Uhr ist große Premiere, insgesamt acht Vorstellungen gibt es bis zum Sonntag, 11. November. Krone gastiert bereits zum sechsten Mal in der Stadt und freut sich über die Gelegenheit, "Evolution" zum letzten Mal präsentieren zu können. Nächstes Jahr gibt es ein komplett neues Programm.

Was ist das Besondere an dieser Zusammenstellung? "Eine Mischung aus klassischer Zirkuskunst und moderner Show", erklärt Kielbassa die "Melange aus Optik und Akustik, perfekter Leistung und opulenter Ausstattung, packenden Szenen und besinnlichen Momenten".

In der Tat ist das Programm gespickt mit Sensationen: Eine Revue prächtiger Hengste unter der Regie von Chefin Jana Mandana Lacey-Krone, 26 weiße und goldfarbene Tiger und Löwen in der Nummer ihres Mannes Martin Lacey jr., Todesrad und "Fliegendes Motorrad" mit Crazy Wilson sind im ersten Teil die Höhepunkte. Clown Fumagalli leitet über zur Elefantendressur, dem Markenzeichen des Circus Krone.

Trapezkünstler wie die Flying Zuniga erobern den Luftraum über dem Publikum, gefolgt von prächtigen frei fliegenden Papageien und Muskelmännern aus der Mongolei. Das Krone-Ballett bildet den Schluss.

Das alles spielt sich an einem sehr speziellen Ort ab: "Nur Superlative reichen aus, um das größte, modernste und teuerste Zirkuszelt der Gegenwart angemessen zu beschreiben", schwärmt Kielbassa: Über 500 000 Euro kostete die Sonderanfertigung mit einem Durchmesser von 48 mal 64 Meter und einer Höhe von 16 Metern. "Allein das Dach besteht aus 30 Teilen und überspannt eine Fläche von rund 3000 Quadratmetern, die Zelt-Gesamtfläche entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes."

Am Dultplatz werden also vier 22 Meter hohe Stahlmasten, vier Stahlgitter-Hilfsmasten, 12 Quaderpole, 120 Sturm- und Rondellstangen sowie 250 Eisenanker in den Händen von 60 Helfern dafür sorgen, dass die Konstruktion auch stärksten Stürmen standhält. Im Inneren, so der Medialeiter weiter, machen deutlich weniger Sturmstangen, ein permanent abgedunkeltes Zeltdach, hochmoderne Licht- und Tonanlagen und eine verbesserte Sitzanordnung den ungehinderten Panoramablick für alle Besucher möglich.

Der "größte Zirkus der Welt", wie sich Krone nennt, tourt seit 1905 durch Europa und setzt mit dem Winterprogramm im Krone-Bau seine Aufführungen fort: "100 Jahre Circus Krone in München" mit drei verschiedenen Programmen. Aber jetzt ist erst einmal die Herzogstadt an der Reihe. Vorhang auf!

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