03.09.2021 - 12:49 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

CSA Amberg-Sulzbach wählt neu und ehrt Mitglieder

Die neugewählte Kreisvorstandschaft der CSA Amberg-Sulzbach mit Vorsitzendem Uwe Friedrich (Dritter von links). Sitzend von links Landesgeschäftsführer Thomas Mittermeier und die CSU-Kandidaten Florentin Siegert, Susanne Hierl und Birgit Barth.
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„Sie sind der aktivste Kreisverband im Bezirk“, lobte dessen Vorsitzender, und die Mitglieder hörten es mit Wohlgefallen: Die CSA, die Christlich-Soziale Arbeitnehmerschaft der CSU, traf sich im Gasthaus Bartl in Sulzbach-Rosenberg zur Kreisversammlung. Uwe Friedrich, Vorsitzender der Arbeitnehmer-Union Amberg-Sulzbach, bedauerte, dass sich wegen Corona während des letzten Jahres relativ wenig an Veranstaltungen abgespielt habe - das meiste lief digital.

Bezirksvorsitzender Armin Bulenda bilanzierte, dass sich der Amberg-Sulzbacher Verband trotzdem sehen lassen könne, was auch Sulzbach-Rosenbergs 2. Bürgermeister Günter Koller unterstrich.

CSA-Landesgeschäftsführer Thomas Mittermeier sprach von einem der schwierigsten Jahre in der Politik, vor allem auch aus Arbeitnehmersicht. „Sozialpolitik ist das Mega-Thema“, und die CSA als sozialpolitischer Flügel der CSU stehe vor besonderen Aufgaben: „Da ist nur die Union noch dran, sonst keine Partei mehr.“ Rentenfragen, geringe Löhne, Arbeitsbedingungen müssten in Betrieben und Gewerkschaften mit den betroffenen Arbeitnehmern diskutiert werden und auch in Betriebs- und Personalräten von der CSA angesprochen werden. „Reine Wirtschaftspolitik alleine ist eben nicht alles.“ Als drei große Themen nannte er die Arbeitswelt der Zukunft, die Rente und den Komplex der Pflege. Enorm wichtig sei das Einbinden aller Verbände, etwa in Regionalkonferenzen.

Anschließend stellten sich die Kandidaten der CSU vor: Susanne Hierl als Direktkandidatin sowie Birgit Barth und Florentin Siegert als Listenvertreter präsentierten ihre Vorstellungen, durch die sich wie ein roter Faden vor allem das Thema Homeoffice bzw. Mobiles Arbeiten zog. „Ein Rechtsanspruch ist hier der falsche Weg“, meinte Susanne Hierl. Außerdem werde dem Handwerk generell zu wenig Beachtung geschenkt. Birgit Barth kritisierte komplizierte und ungerechte Bafög-Vorschriften, und Florentin Siegert bilanzierte: „Die CSU braucht die CSA, um Antworten geben zu können auf sozialen Zündstoff.“ Die Region solle verstärkt auf flexible Online-Arbeit setzen, um dadurch das Wegziehen ausgebildeter junger Menschen in Ballungsräume zu verhindern.

Die in allen Fällen einstimmigen Neuwahlen unter Leitung von Mdl Harald Schwartz ergaben folgendes Bild: Kreisverbands-Vorsitzender bleibt Uwe Friedrich, seine Stellvertreter sind Gerhard Büttner, Andreas Otterbein, Michael Wiederer und Angelika Wolf. Schatzmeister ist Markus Dollacker, Schriftführerin Stefanie Wiederer und als Beisitzer fungieren Gabriela Büttner, Eugen Eckert, Horst Embacher, Gerhard Graf, Sepp Reindl jun. und Rainer Weis, Kassenprüfer Anton Gruber und Josef Gilch.

Es gab auch Ehrungen bei der Kreisversammlung: Alfred Reinwald ist 55 Jahre dabei, Helmuth Wolf 50. Es folgten Theresia Brandl (45), Dieter Gerstacker (40), Heinrich Kapperer und Martin Meier (35), Angelika Wolf (30), Gerhard Graf, Walter Majecki, Karl Gerstenhöfer, Markus Dollacker, Ingomar Fraas, Hans Seitz und Eugen Eckert (alle 25 Jahre) sowie Michael Wiederer, Michael Hollweck und Harald Schwartz (20). Hans Seitz wurde abschließend zum Ehrenmitglied des CSA-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach ernannt.

Die für langjährige Treue geehrten CSA-Mitglieder bei der Kreisversammlung.

 

 

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