Sulzbach-Rosenberg
06.08.2026 - 13:10 Uhr

Dekanatsposaunenchor Sulzbach-Rosenberg wirkt bei Weltrekord mit

Ein Weltrekordversuch vereinte 1850 Bläserinnen und Bläser in der Jakobskirche Nürnberg für 72 Stunden nonstop Posaunenmusik. Der Dekanatsposaunenchor Sulzbach-Rosenberg startete die Aktion am Eröffnungstag.

Die Teilnehmenden des Dekanatsposaunenchors vor der Jakobskirche in Nürnberg. Bild: Patrik Willecke
Die Teilnehmenden des Dekanatsposaunenchors vor der Jakobskirche in Nürnberg.

72 Stunden Posaunenmusik ohne Pause rund um die Uhr? Ein Weltrekordversuch der Posaunenchöre in der Jakobskirche Nürnberg begeisterte die Musiker der Vereinigten Posaunenchöre des Dekanats Sulzbach-Rosenberg. 24 Bläserinnen und Bläser aus den Posaunenchören Amberg bis Edelsfeld, Kirchenreinbach bis Illschwang, Schwarzenfeld bis Neukirchen, Sulzbach bis Schwend, Königstein und Eschenfelden nahmen daran teil. Die Leitung des Chores übernahm für diesen Anlass Claudia Vogel.

Aufgerufen zum Weltrekordversuch hat der Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern. Der Ablauf der 72 Stunden Live-Musik am Stück war genau choreografiert. Drei Gruppen spielten 90 Minuten lang immer abwechselnd. Danach waren die nächsten drei Gruppen an der Reihe. Der Übergang musste nahezu nahtlos sein. Insgesamt waren 144 Gruppen nötig, um alle 72 Stunden zu füllen. Die Guppe des Dekanatsposaunenchors durfte mit ihrem Einsatz am Donnerstag um 9 Uhr Teil der Eröffnungsgruppe sein und trug damit zum Auftakt des Rekordversuchs bei.

Insgesamt ca. 1850 Bläserinnen und Bläser aus ganz Bayern und darüber hinaus haben mit ihrer Teilnahme, mit Begeisterung und Engagement den Weltrekord ermöglicht. "Dieser Weltrekord ist gelebte Bläsergemeinschaft– im eigenen Chor und weit darüber hinaus", resümierte Claudia Vogel. "Er zeigt, was für eine fantastische, wertvolle und vor allem ehrenamtliche Arbeit in unseren Posaunenchören steckt."

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