Sulzbach-Rosenberg
06.03.2022 - 15:51 Uhr

Diebespärchen verlässt Polizeiwache in Sulzbach-Rosenberg und startet nächsten Beutezug

Ein 45-jähriger Mann und seine vier Jahre jüngere Begleiterin haben die Polizei am Freitag auf Trab gehalten. Zu drei Ladendiebstählen kommen noch einige "Begleiterscheinungen".

Waren im Wert von mehr als 1000 Euro wollten eine Frau und ein Mann in drei Sulzbach-Rosenberger Geschäften einsacken. Das hat nicht geklappt. Symbolbild: Felix Kästle/dpa
Waren im Wert von mehr als 1000 Euro wollten eine Frau und ein Mann in drei Sulzbach-Rosenberger Geschäften einsacken. Das hat nicht geklappt.

Über ein Pärchen mit einer enormen diebischen Energie berichtet die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg. Demnach bedienten sich ein 45-jähriger Amberger und eine vier Jahre jüngere Sulzbach-Rosenbergerin am Freitag, 4. März, gegen 16.25 Uhr in einem Supermarkt in der Dieselstraße. Sie rafften dort Waren in einem Gesamtwert von mehr als 700 Euro zusammen, die sie nicht zu bezahlen gedachten. Nachdem sie aufgeflogen waren und die Polizei hinzugekommen war, fanden die Beamten bei dem Duo noch weitere Waren, die aus einem Drogeriemarkt in der Innenstadt stammten. Deren Wert gilt es noch zu ermitteln.

Auf der Dienststelle nahmen die Ordnungshüter die Vorgänge und die Personalien der Beschuldigten zu Protokoll. Als diese anschließend wieder auf freien Fuß kamen, dachten sie aber gar nicht daran, jetzt die Hände erst mal in den Schoß zu legen. Stattdessen steuerten sie einen weiteren Drogeriemarkt in der Dieselstraße an, um abermals lange Finger zu machen. "Auch hier versuchten sie, wiederum Waren im Gesamtwert von knapp 450 Euro zu entwenden und wurden erneut beobachtet", heißt es im Polizeibericht.

Die Ladendiebstähle gingen im Übrigen mit einigen "Begleiterscheinungen" einher, die ebenfalls rechtlich ins Gewicht fallen könnten. So befand sich der männliche Part des Pärchens im Besitz eines Fahrrads, das als gestohlen gemeldet ist. Es wurde sichergestellt. "Dazu kommt noch, dass der Amberger sich weigerte, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen", schreibt die Polizei. Deshalb erwartet ihn eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

 
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