09.08.2020 - 16:26 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Erster Platz und neuer Oberarzt für St.-Anna-Klinik

Gute Nachrichten aus dem St.-Anna-Krankenhaus: Die Neuorganisation der Zentralen Patientenaufnahme ist abgeschlossen, Vorstand Klaus Emmerich präsentiert den neuen Oberarzt. Und er freut sich über eine erneute Auszeichnung.

Nach dem Positionswechsel in der Zentralen Patientenaufnahme des St.-Anna-Krankenhauses, von links Thomas Rauner, Dr. Klaus Nester (Ärztlicher Direktor) und der neue ZPA-Oberarzt Dr. Andreas Heil.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Seit dem 1. August hat die Zentrale Patientenaufnahme und Notfallklinik am St.-Anna-Krankenhaus mit Dr. med. Andreas Heil einen neuen Oberarzt. Sein Vorgänger Thomas Rauner wechselt zeitgleich in den Stab des Vorstands. Vorstand Klaus Emmerich stellt den beruflichen Werdegang des neuen Leiters vor: "Dr. Andreas Heil ist Facharzt für Innere Medizin, Notarzt an den Standorten Sulzbach-Rosenberg und Hirschau und verfügt über die Zusatzqualifikationen Notfallmedizin und Manuelle Medizin." Der 32-Jährige ist bereits seit 2014 im St.-Anna Krankenhaus beschäftigt, zuletzt als Funktionsoberarzt der Kardiologie.

Lob vom Vorstand

"Er verfügt über alle wesentlichen Schlüsselqualifikationen, die mir für unsere Zentrale Patientenaufnahme enorm wichtig sind: medizinische Fachexpertise und ausgezeichnetes Notfallmanagement gepaart mit großem organisatorischen Geschick", lobt der Vorstand. Oberarzt Dr. Andreas Heil verfüge über hohe soziale Kompetenz. Der in der Region verwurzelte Kollege sei sehr empathisch und sehr an einer hohen Behandlungsqualität und Patientensicherheit interessiert."

Des Weiteren zeichnet ihn laut Emmerich eine große Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit aus, er sei sehr kooperativ und trage dadurch sehr zu einem gut funktionierenden Behandlungsteam aus allen beteiligten Berufsgruppen bei.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir ihn für die Stelle als Oberarzt der ZPA gewinnen konnten", erklärt Dr. Klaus Nester, Ärztlicher Direktor des Kommunalunternehmens und ärztlicher Vorgesetzter für den Bereich der ZPA.

Hohe fachliche Kompetenz

"Wir sind überzeugt, dass auch alle unsere Kooperationspartner aus den Rettungsdiensten, Leitstellen, die niedergelassenen Kollegen und unsere Partner aus den benachbarten Kliniken von seiner hohen fachlichen Kompetenz, ruhigen Art und raschen Handlungsfähigkeit angetan sein werden", ergänzt Dr. Nester.

Aber auch der Vorgänger im Amt erfährt gebührende Würdigung durch stellvertretenden Vorstand Roland Ganzmann und den Ärztliche Direktor: "Thomas Rauner hat sich in der ZPA seit nunmehr rund 20 Jahren mit viel Herzblut der Aufnahme und der Erstversorgung unserer Patienten gewidmet und war sich in dieser wichtigen Funktion stets der ZPA als Visitenkarte des Hauses bewusst." Ihm gebühre für seine Ausdauer, seine beständige Gewissenhaftigkeit und seine Beharrlichkeit zum Wohle der ihm anvertrauten Patienten Respekt und großer Dank.

Nester sieht den Wechsel mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Die medizinische Genauigkeit der Patientenaufnahmen des Kollegen seien bisher unübertroffen. "Auf der anderen Seite unterstützt uns Thomas Rauner mit seiner ausgezeichneten Expertise nun auch an entscheidender und gestaltender Stelle in Zukunftsthemen." Wie zu erfahren war, widmet sich Rauner im Stab des Vorstands künftig als Krankenhaushygieniker den Themenbereichen Hygiene sowie Digitalisierung.

St. Anna auf Platz 1

Und noch ein freudiges Ereignis darf der Klinik-Chef verkünden: Was die erfolgreiche Behandlung der ambulanten Pneumonie betrifft, also der nicht erst in einem Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung, liegt bereits zum vierten Mal in Folge das St.-Anna-Krankenhaus beim Klinikcheck der Nürnberger Zeitung vorn, gefolgt vom Klinikum Neumarkt und Klinikum Fürth.

St.-Anna-Chefarzt Dr. Flamur Kryezi erklärt sich das so: "In unserem Klinikum legen wir sehr großen Wert darauf, dass tagtäglich die Arbeitsqualität erhöht und diese effizienter gestaltet wird." Auch wenn nur drei Prozent aller Covid-19-Erkrankten an einer Lungenentzündung leiden, sei die Pneumonie doch die häufigste durch eine Infektion verursachte Todesursache in Deutschland.

Kapazität vorgehalten

Das Schlusswort von Klaus Emmerich zur Corona-Krise lässt ebenfalls hoffen: Aktuell gibt es keinen bestätigten Covid-19-Patienten und nur zwei Verdachtsfälle. Im St.-Anna-Krankenhaus stehe nach wie vor eine komplette Station zur Verfügung, die jederzeit flexibel zum Isolationsbereich umgerüstet werden kann.

"Aktuell wird ein Gang (zwölf Betten) für Covid-Patienten vorgehalten. Die Kapazität unserer Intensivstation kann kurzfristig von zehn auf 14 Betten erhöht werden," erklärt der Vorstand.

Nach wie vor würden alle stationären Patienten bei der Aufnahme ins St.-Anna-Krankenhaus auf Covid-19 getestet. Bei planbaren Behandlungen erfolge der Corona-Test aber bereits beim vorstationären Kontakt.

Mehr zum St.-Anna-Krankenhaus:

Sulzbach-Rosenberg
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.