23.11.2019 - 11:24 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

FDP/FWS: "Sicherheit ist keine Schikane"

Erhebliche Geschwindigkeitsverstöße, zugeparkte Gehwege, blockierte Feuerwehrzufahrten – das Thema Verkehrssicherheit ist in vielen Gemeinden und Kommunen präsent. Die Kreistagsfraktion der FDP/FWS wollte dazu Infos aus erster Hand.

Die kommissarische Geschäftsführerin des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, Sandra Schmidt (links) informierte Mitglieder und Kreisräte der FDP/FWS über das Leistungsangebot und die Arbeitsweise des ZVKVS.
von Markus Bleisteiner Kontakt Profil

Aus diesem Grund informierte sich die Kreistagsfraktion der FDP/FWS nun beim Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZVKVS), über dessen Leistungsangebot und die Arbeitsweise der Körperschaft des öffentlichen Rechts, heißt es in einer Presseinfo der FDP/FWS.

Mehr Sicherheit und Gemeinschaft auf den oberpfälzer Straßen: Diese elementaren Ziele verfolgt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz seit seiner Gründung im Jahr 2014. „Damals schlossen sich elf Gemeinde zusammen, heute zählt der Zweckverband über 80 Gemeinden. Die Tendenz: weiter steigend“, berichtete die kommissarische Geschäftsführerin Sandra Schmidt in der Inforunde in Amberg. „Das Wichtigste ist natürlich, dass unsere Arbeit Wirkung zeigt – und das tut sie. Unsere Zahlen zeigen klar, dass regelmäßige Kontrollen die Zahl der Park- und Geschwindigkeitsverstöße deutlich und dauerhaft reduzieren.“ Etwas, dass auch Benjamin Hiltl, Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Illschwang, die schon seit 2018 Mitglied des ZVKVS ist, bestätigte: „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Zweckverbandes. Es fällt auf, das an ehemaligen Gefahrenschwerpunkten deutlich langsamer gefahren wird, vor allem im Bereich unserer Schule.“

Um beim Stichwort Schule zu bleiben: In ihrer Vorstellung informierte Schmidt die Kreisräte und FDP/FWS-Mitglieder ferner über das Projekt Elterntaxi: „Jeden Morgen bestimmen Staus, zugeparkte Gehwege und riskante Wendemanöver das Bild vor vielen Schulen. Daraus ergeben sich ausgesprochen gefährliche Situationen.“ Um hier entgegenzuwirken, heißt es in der Presseinfo weiter, habe der ZVKVS eine Aufklärungskampagne an den Start gebracht sowie erste Elternhaltezonen in Kooperation mit verschiedenen Gemeinden und der örtlichen Polizei eingerichtet. „Eine tolle Idee“ fanden die Anwesenden um den Dritten Sulzbach-Rosenberger Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein, Kreisrat Hans Pickel und Christian Weiß, FDP-Ortsvorsitzender Sulzbach-Rosenberg. Alle drei waren sich einig: „Sicherheit hat nichts mit Abzocke zu tun.“

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