09.10.2019 - 18:23 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Freunde Südtirols auf den Spuren des St. Magdaleners

Einen mit vielen Eindrücken vollgepackten Reisekoffer brachten die "Freunde Südtirols" von ihrer viertägigen Tour durchs Land an der Etsch mit nach Hause. Kultur, Kunst und Genuss wechselten sich mit kurzweiligen Erlebnissen ab.

Ein Abstecher bei der neu erbauten Kellerei Bozen. Das Verwaltungsgebäude gleicht einem Würfel, dessen Struktur einem Weinblatt nachempfunden ist.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Auf den Spuren des St. Magdalener-Weins in Bozen wandelte die Interessen- und Reisegemeinschaft "Freunde Südtirols" bei ihrer viertägigen Tour mit dem Busunternehmen Bruckner. Aber nicht nur das stand im Programm beim Aufenthalt im Land an der Etsch unter der Reiseleitung von Andreas Royer. Angesteuert wurde auch das Unterland mit dem weltberühmten Weinort Tramin. Dabei rückten Kurzweil und Kultur in den Fokus. Höhepunkte der Unternehmungen waren unter anderem eine Führung in der neu erbauten Genossenschaftskellerei Bozen (Bilder), eine Fahrt ins geschichtsträchtige Rovereto im Trentino, ein Besuch auf Schloss Runkelstein, eine Alm-Jause im Naturpark Trudener Horn sowie der Besuch des berühmten Weinfestes in Tramin. Einen nachhaltigen Eindruck vermittelte den Besuchern die Führung in der 2018 an neuem Ort im Bozener Stadtteil Gries erbauten Kellerei Bozen, zu der 224 Familien ihre Trauben liefern. Das Verwaltungsgebäude gleicht einem leuchtenden Würfel, der majestätisch aus dem Hang zu wachsen scheint. Die Produktionsflächen sind überwiegend unterirdisch angelegt und dienen in jedem Element der Qualität der Weine. Architekt und Bauherren schufen ein "Klima-Haus-Wine" das die Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllt. Unter dem Motto "Gute Weine zu machen, ist Handwerk. Große Weine zu machen, ist eine Kunst", bringt Önologe Stephan Filippi Rebensäfte hervor, die immer wieder Spitzenplätze einnehmen.

Die Reisegruppe bei der Führung durch die "Herzkammer" der Kellerei Bozen.

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