Sulzbach-Rosenberg
20.06.2025 - 16:11 Uhr

Funkloch verhindert Betrug: Schockanrufer wird bei Rückruf an Polizei-Notruf entlarvt

Ein Funkloch vereitelte in Sulzbach-Rosenberg einen Betrugsversuch. Ein Unbekannter hatte von einer 61-Jährigen Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 50.000 Euro gefordert. Die Frau erkannte rechtzeitig, dass es ein Schockanruf war.

Ein Funkloch verhinderte, dass eine 61-Jährige aus Sulzbach-Rosenberg viel Geld an einen Schockanrufer verlor. Symbolbild: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Funkloch verhinderte, dass eine 61-Jährige aus Sulzbach-Rosenberg viel Geld an einen Schockanrufer verlor.

Um ein Haar wäre eine Frau in Sulzbach-Rosenberg auf einen Betrüger hereingefallen. Ein Funklock verhinderte Schlimmeres. Nach Angaben der Polizei hatte ein Unbekannter bei der 61-Jährigen am Donnerstag angerufen, sich als Polizeibeamter ausgegeben und sie über einen tödlichen Verkehrsunfall informierte, den ihre Tochter verursacht haben soll. Da ihre Tochter tatsächlich mit dem Auto unterwegs war, glaubte die Frau dem Betrüger, so die Polizei.

Schmuck und Bargeld gefordert

Der Unbekannte forderte die Frau auf, Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 50.000 Euro zu beschaffen. Der Täter hielt nach Polizeiangaben die Frau während der gesamten Zeit am Telefon, auch als sie in ihre Wohnung fuhr, um die Wertsachen zu holen. Doch in einem Funkloch riss der Kontakt ab, und die besorgte Mutter rief den Polizei-Notruf 110 an, um nachzufragen, wohin sie das Geld bringen solle.

Die Beamten klärten sie sofort darüber auf, dass sie Opfer eines Schockanrufers geworden war. Dadurch kam es zu keiner Geldübergabe. Die Polizei rät, bei solchen Anrufen das Gespräch zu beenden und über die Notrufnummer 110 rückzufragen, ob sich tatsächlich Angehörige bei der Polizei aufhalten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass in Deutschland weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Kautionsforderungen erhebt.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.
 
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