04.06.2018 - 13:29 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Heimkirwa 2018 - weil's so schön war

Die Georgspfadfinder planen wieder ihr Festwochenende hinter dem Josefshaus. Mit dabei: Die Sau am Spieß.

Berühmt ist die Heimkirwa der DPSG am Josefshaus auch wegen ihres köstlichen Spanferkels.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

(ge) Ein herrliches Gefühl: Am Josefshaus stieg 2017 die Neuauflage der berühmten Heimkirwa der Georgspfadfinder. Und sie schlug voll ein. Viele Hundert Besucher erfreuten sich an guter Musik, ausgezeichnetem Spanferkel und kühlen Getränken. Ob es nach diesem Erfolg weitergeht, wollten die Organisatoren eigentlich im Herbst entscheiden, doch der Prozess zog sich. Erst im Frühjahr kam es zu einer letztlich dann doch überraschenden Entscheidung. Die SRZ sprach darüber mit Florian Schwager von der Leitung des Organisationsteams, dem auch noch Tobias Gräf (DPSG) und Thomas Zellerer (Gemeinschaft St. Georg) angehören.

ONETZ: Herr Schwager, zunächst die wichtigste Frage: Wie hat sich das Team entschieden?

: Florian Schwager: Es gibt eine Heimkirwa 2018. Sie läuft am 16. und 17. Juni und wird genauso gestaltet sein wie die von 2017.

ONETZ: Warum hat das so lange gedauert?

: Man muss ein äußerst schlagkräftiges und engagiertes Team zusammenstellen, um so eine Großveranstaltung zu stemmen. Und danach sah es im Herbst und Winter einfach nicht aus. Wir standen kurz vor der Beerdigung der Kirwa nach nur einem Anlauf. Unerwartet trat eine Hürde auf: Die Ehemaligen und „Alten“ von damals für eine Neuauflage zu gewinnen, war angesichts der wundervollen Erinnerungen kein großes Problem. Sie jedoch nochmals zu motivieren und zu überzeugen, erwies sich als heftiger Klimmzug: Zielsetzung soll ja zweifellos die langfristige Ausrichtung mit Blick auf eine vernünftige Verteilung der wichtigsten Aufgaben sein.

ONETZ: Was gab dann den Ausschlag für die Entscheidung?

:
Eindeutig die Jungen. Sie stellten sich geschlossen auf und sagten: "Wir machen das!" Ohne sie wäre nichts gelaufen, wir "Alten" sind viel zu wenig, um sowas zu stemmen. Der Nachwuchs trat in den Vordergrund und übernahm vielfältige Aufgaben, so dass das Konzept wieder aufgeht. Aktiv sind laut Plan ungefähr 30 Helfer.

ONETZ: Was wird alles geboten sein?

: Veranstaltungsbeginn ist am Samstagnachmittag um 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Um 17 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung durch die Veranstalter, ab 19.30 Uhr spielen die Cellar Boys, die bekannte All-Star-Band mit Rock und Blues. Gefeiert wird, "bis koiner mehr kaa". Weiterer Höhepunkt ist schließlich der Sonntag – ab 9 Uhr gibt es den Frühschoppen mit sauren Bratwürsten, musikalisch begleitet von der „Sulzbacher Musi" des Trachtenvereins. Mittags bietet die GSG gemeinsam mit „junger Unterstützung“ dann natürlich mit vor Ort gegrilltem Spanferkel, Knödel und Soße ihre Spezialitäten, dazu spielt nachmittags live das "Tschässkwartett" – beide Kapellen sorgen mit sowohl brauchtumsorientierter als auch moderner Unterhaltung für die nötige Stimmung. Vielleicht geht auch noch eine Stunde "Open stage" zusammen, wo jeder mal auftreten kann. Programm- und Ausschankende ist jeweils um Mitternacht, auch auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen wird geachtet. An beiden Tagen gibt es in den Nachmittags- und frühen Abendstunden Kinderbetreuung.

ONETZ: Was macht diese Veranstaltung so beliebt?

: Diese Kirwa hat schon immer eine besondere Atmosphäre: Der Platz hinter dem Josefshaus ist ideal gelegen, die Hilfe durch das Kolping-Bildungswerk könnte nicht besser sein, und mit unseren Angeboten treffen wir regelmäßig ins Schwarze bei den Besuchern. Jetzt braucht nur noch das Wetter mitzuspielen, dann hat Sulzbach-Rosenberg wieder eine Großveranstaltung & Warm-Up für das darauffolgende Altstadtfest mehr.

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