Die Bayerischen Staatsforsten beginnen Anfang Februar mit einer Holzernte im Naherholungsgebiet Obere Wagensaß. Diese Maßnahme, die bis Anfang April andauern soll, führt zu temporären Einschränkungen für Waldbesucher. Laut einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatsforsten werden aus Sicherheitsgründen Forstwege und Wandersteige gesperrt. Auch Teile des Trimm-dich-Pfades, der Niederseilgarten und mehrere Parkplätze sind demnach betroffen. Umleitungen werden ausgeschildert.
Die gezielte Waldpflege und nachhaltige Holznutzung seien entscheidend für den Aufbau und Erhalt von Klimawäldern, erklärt die zuständige Staatsförsterin Charlotte Hornung, in deren Revier die Maßnahmen stattfinden. Um den Bäumen genug Wuchsraum zu geben, würden in Konkurrenz stehende Bäume entnommen. Außerdem würden Biotopbäume markiert werden, die erhalten bleiben sollen, da sie eine wichtige Rolle für den Natur- und Artenschutz spielen.
Moderne Holzerntemaschinen, sogenannte Harvester, kommen im genannten Zeitraum zum Einsatz. Diese fahren laut der Pressemitteilung nur auf speziell ausgewiesenen Rückegassen und Maschinenwegen, um den Waldboden nicht unnötig zu belasten. Laut Philipp Bahnmüller, Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, wird mehr als 80 Prozent der Fläche nicht befahren. Dies gewährleiste den Bodenschutz.
Bei der Holzernte im Staatswald werde nicht mehr Holz entnommen, als nachwachse. Insgesamt würden rund 6.000 Kubikmeter Holz geerntet , um einen klimafreundlichen Rohstoff für die holzverarbeitenden Betriebe in der Region zu gewinnen.
Diese Meldung basiert auf Informationen der Bayerischen Staatsforsten und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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