Update 26.06.2018 - 14:53 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Krimistunde in der Kirche

Der Verbrecher kehrt an den Tatort zurück, heißt es. Und der Pfarrer manchmal in seine alte Kirche.

Pfarrer Peter Söder
von Redaktion ONETZProfil

(mfh) Atemlose Spannung herrscht in der evangelischen Johanniskirche in Rosenberg. Die Rede ist von Mord, Entführung und uralten Geheimnissen. Es ist nicht die Predigt, die rund 40 Zuhörer in ihren Bann schlägt, sondern Auszüge aus dem neuen Buch „Die Steinfrau“ von Pfarrer Peter Söder.

Wie auch in seinem Debütroman ermittelt ein Kommissar mit dem Spitznamen Garfield, dessen Vertrauter ein evangelischer Pfarrer ist. Autobiographische Züge sind deutlich erkennbar. Die Stätte seines früheren Wirkens, die St.-Johannis-Gemeinde Rosenberg, erwähnt Söder immer wieder. Und oft stellt sich die Frage: Bezieht sich jetzt ein Absatz auf den Roman-Pfarrer oder den Autor?

In seiner Lesung verriet Peter Söder nicht allzu viel über den Inhalt seines zweiten Romans. Er entführte den Zuhörer vielmehr zum Ort des Geschehens, nach Münchaurach in Franken. Die gelesenen Textabschnitte und der Vortrag selbst geschriebene Lieder ergänzten sich thematisch. In der Pause signierte Peter Söder sein Werk. Und weil er die meisten Gäste noch aus seiner Zeit in Sulzbach-Rosenberg kannte, war es nicht nur eine Signierstunde, sondern ein Wiedersehen.

Das im Selbstverlag erschienene Buch „Die Steinfrau“ ist über das Pfarramt in Rosenberg zu beziehen. Übrigens, eine offene Frage im letzten Kapitel des Buches lässt vermuten, dass das ungewöhnliche Ermittlerduo bald wieder auf Verbrecherjagd gehen wird.

Erinnerungen an seine Rosenberger Zeit fließen in Peter Söders neues Buch "Die Steinfrau" ein.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp