08.04.2019 - 10:20 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Seine letzte Schicht im Schaustollen Max

Er ist Bergmann mit Leib und Seele – heute noch: Jupp Rieder fuhr von 1957 bis 1974 als Schießhauer in die Schächte St. Anna, Karoline, Eichelberg und Großenfalz ein.

Im Bild von links Georg Schaller, einer der letzten Bergbau-Kollegen von Jupp Rieder, Vorsitzender Armin Kraus vom Bergknappenverein, Jupp Rieder, Tanja Weiß, Vorsitzende des historischen Vereins Stiberfähnlein und Stollenführerin, Siegfried Scholz, Peter Ostermann und Andreas Hubert.
von Heidi FranitzaProfil
Zum letzten Mal führte Jupp Rieder Gäste durch den Bergbau-Schaustollen Max.

17 Jahre arbeitete er unter Tage. Später übernahm er das Ehrenamt als Stollenführer im Bergbau-Schaustollen Max. Gerne gab er sein Wissen und seine Erfahrungen an wissbegierige Gäste weiter. Am Samstag beendete er mit einer letzten Schicht im Schaustollen diese Tätigkeit. Rund 40 Interessierte nutzten die letzte Gelegenheit, mit einem Sulzbach-Rosenberger Bergmann durch den Bergbau-Schaustollen Max zu gehen, Geschichte und Erlebtes aus erster Hand zu erfahren. Von Vertretern der Bergknappen und des historischen Vereins Stiber-Fähnlein erhielt Jupp Rieder für sein langjähriges Engagement Erinnerungsgeschenke. Anschließend luden die Stiber zu einem Umtrunk ein. Künftig werden sich Siegfried Scholz, Andreas Hubert sowie der Bergbaubeauftragte des Stiber-Fähnleins, Peter Ostermann, um die Stollenführungen kümmern.

 

 

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