Sulzbach-Rosenberg
20.04.2020 - 17:48 Uhr

Material für Masken wird allmählich knapp

Mehr als 20 Näherinnen arbeiten in Sulzbach-Rosenberg an Behelfsmasken und lassen sich dabei einiges einfallen.

Freiwillige verarbeiten die Vliesstoffe zu Behelfsmasken. Bild: exb
Freiwillige verarbeiten die Vliesstoffe zu Behelfsmasken.

Seit Staatsminister Hubert Aiwanger angekündigt hat, zertifizierte Vliesstoffe an die bayerischen Kommunen zu schicken, boten mehr als 20 freiwillige Näherinnen bei der Stadt Sulzbach-Rosenberg an, die Stoffe zu Behelfsmasken zu verarbeiten. Gut 30 Meter Stoff waren schnell verteilt, und so sammelte die Stadt weitere Stoffspenden, die an die Näherinnen ausgegeben wurden.

Vor allem über Ostern wurden reichlich Masken produziert. Jede neue Lieferung wird aktuell an das Caritas-Haus St. Barbara übergeben. Da die Materialien knapp werden, sind die Näherinnen kreativ. Heftstreifen von Schnellheftern werden zum Nasensteg; Schrägband oder Hosengummi sorgen für einen sicheren Halt vor Mund und Nase. Wer diese Hilfsmittel abgeben kann oder in einer Einrichtung arbeitet, die Behelfsmasken benötigt, kann sich gerne beim Bürgertelefon unter 09661/51 01 93 melden. Die Materialien werden dann an die Näherinnen weitervermittelt. Die Stadt Sulzbach-Rosenberg dankt im Namen von Bürgermeister Michael Göth allen Näherinnen, die sich an der Aktion beteiligen oder sich schon vorab in Gruppen organisiert haben und Krankenhaus und weitere Einrichtungen beliefert haben.

Freiwillige verarbeiten die Vliesstoffe zu Behelfsmasken. Bild: exb
Freiwillige verarbeiten die Vliesstoffe zu Behelfsmasken.
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