24.02.2020 - 10:33 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Maxhüttengelände: Arbeit und vielleicht auch Wohnraum

Christian Doleschal, Mitglied des Europäischen Parlaments und Landesvorsitzender der Jungen Union, informierte sich bei einem Besuch über die Möglichkeiten der künftigen Nutzung des Maxhüttenareals.

Der Europa-Parlamentarier und Landesvorsitzende der Jungen Union, Christian Doleschal, besichtigt mit einheimischen Mitgliedern das Maxhüttengelände.
von Heidi FranitzaProfil

"Heute haben es Städte und Gemeinden schwer, neue Industriegebiete auszuweisen. Das Gelände der ehemaligen Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg bietet nach der Sanierung eine riesige Chance für ein Gewerbegebiet mit direktem Bahnanschluss", sagte Stadtrat Florian Bart in seiner Begrüßungsrede.

Bernhard Dobler als Vertreter der Aichergruppe erklärte den Fortgang des derzeitigen Rückbaus und die Möglichkeiten einer künftigen Nutzung. So seien neben reinen Gewerbegebieten auch ein Wohngebiet und Biotopflächen in einem bereits geänderten Flächennutzungsplan angedacht. Für die Sonderfläche Hochofen und Hochofenplaza werde das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten über die endgültigen Sanierungskosten erwartet.

Florian Bart ergänzte, dass zwischen Universität Nürnberg und OTH Amberg das Maxhüttenareal in idealer Reichweite liege und auch entsprechende Flächengrößen zur Verfügung stellen könne. Der JU-Kreisvorsitzende Henner Wasmuth erklärte, dass gerade der weite Blick in die Zukunft der Jungen Union ein besonderes Anliegen sei und die Achse Nürnberg - Sulzbach-Rosenberg - Amberg eine Aufwertung der ganzen Region bedeuten würde. Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sei ein weiterer Punkt, der in diese Überlegungen einfließen müsse.

Bernhard Dobler hoffte, dass noch den Rückbau betreffende Fragen zwischen Staatsministerium und Aicher-Gruppe schnell geklärt werden, um solche Visionen auch zeitnah umsetzen zu können. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen sei hoch. Jede Woche bekomme er mehrere Anfragen. Florian Bart führte noch auf, dass man durch die Ausweisung von Misch- und Wohngebieten an den Rändern des Geländes auch der Nachfrage nach Wohnraum nachkommen könnte, was auch die Situation auf dem Wohnungsmarkt in der Herzogstadt entspannen würde.

Der Oberpfälzer Christian Doleschal, Mitglied des Europäischen Parlaments und JU-Landesvorsitzender, informierte sich über die Möglichkeiten der künftigen Nutzung des Maxhüttenareals.

Der Europa-Parlamentarier Christian Doleschal begrüßte vor allem die Idee, durch einen Gründungs- und Start-Up-Campus auf dem Gelände jungen Unternehmern eine Chance zu bieten. Die Forschungseinrichtung Fraunhofer Umsicht könnte wie ein Katalysator für innovative Firmen wirken. Das Gelände biete eine große Zukunft für die Stadt. Jetzt gelte es, alle Möglichkeiten zu nutzen, damit aus Perspektiven Realitäten werden.

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