16.06.2019 - 16:34 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Im Namen der Rose

Die kleine Treppe zum Schulmuseum steht nun unter internationaler Bewachung. Zusammen mit der 2017 gepflanzten Kletter- und Rambler-Rose umrahmt sie nun die englische Züchtung Abraham. Gepflanzt wurde sie beim 4. Rosenfest.

von Redaktion ONETZProfil

Landrat Richard Reisinger, Hermann Deichler als Vertreter des Sponsors der Rose, die Sparkasse Amberg-Sulzbach, Herbert Übelacker als Vertreter und Hausherr des 1. Bayerischen Schulmuseums sowie Hildegard Geismann als Vertreterin des Stadtrates setzten den Rosenstock in das vorbereitete Areal. Er wird spätestens nächstes Jahr mit seinen vollen Blüten diese Station des Rosenpfades bereichern.

Nach der Eröffnung wurde auch gleich das offizielle Rahmenprogramm gestartet. Die Tischgesellschaft Edelweiß sorgte mit Kaffee und Kuchen, Leckerem vom Grill, schmackhaften Broten und ausreichend Flüssigkeit zum Nachspülen für das leibliche Wohl der Gäste.

Im Aussteller-und Veranstaltungszelt war die Gärtnerei Pürzer mit ausgesuchten Rosensorten vertreten und stand für Fragen und Antworten zur Verfügung. Peter Ostermann vom Spielwarengeschäft Cheetah-Toys hatte allerlei Kurzweiliges für die Kinder mitgebracht. Kräuterfrau Karin Zach zeigte in kleinen Workshops, wie man aus Rosen bzw. deren Blüten kulinarische Leckereien zaubern lassen und klärte auch über die heilsame Wirkung der Rose auf. Helmut Heuberger vom Sulzbach-Rosenberger Bienenzuchtverein informierte mit einem Schaukasten über die Organisation eines Bienenstaates und stellte zahlreiche Honigprodukte aus.

Am späten Nachmittag leitete der CVJM Posaunenchor Rosenberg unter der Leitung von Kurt Lehnerer mit einer Serenade zum Abendprogramm. Die vier jungen Männer der Band Banana Creme hatten nicht nur ihre Instrumente mitgebracht, sondern vor allem den Groove eingepackt. Bis 22 Uhr coverten sie viele Stücke, die mit ihrem Rhythmus kaum jemanden ruhig sitzen ließen. Langsame Stücke, zum Beispiel von den Bee Gees, beruhigten allerdings den Kreislauf wieder. Mit lautstarken Rufen wurden sie auch noch zu einer Zugabe überredet. Eine tolle junge Band, von der man nur hoffen kann, dass man noch mehr von ihr hören wird.

Heftiger Regen in der Nacht sorgte für Abkühlung, konnte aber Hobby-Kartenspieler nicht davon abhalten, sich am Sonntag zu einem gemütlichen Frühschoppen-Schafkopf zusammen zu setzen. Gegen Mittag konnten die Kartenspieler ihren Appetit mit schmackhaften „Sauernen“ stillen. Die G´schamigen spielten am späten Nachmittag trotz frischerer Außentemperaturen vor einem sehr gut besuchtem Rosenfest auf. Sie wurden später vom Steinhart-Trio abgelöst, das mit seinem Querbeet-Repertoire die Gäste begeisterte. Sie läuteten schließlich auch das langsame Ende der Veranstaltung ein.

Es war ein tolles Fest. Landrat Richard Reisinger hatte es in seiner Rede am Samstag auf den Punkt gebracht: „Mit dem vierten Rosenfest hat nun diese Veranstaltung die Schwelle zur Tradition überschritten!“ Unter diesem Aspekt können wir uns noch auf viele Rosenfeste freuen.

Info:

Rose Abraham Darby

Die Rose Abraham Darby ist eine Zuchtsorte des berühmten englischen Rosenzüchters David Austen. Sie gefällt durch ihren üppigen Blütenstand und dicht gefüllte Blüten, die zudem einen intensiv fruchtigen Duft verströmen. Sie wächst zu einem buschigen Strauch mit einer Höhe von bis zu zwei Metern. Ein Standort mit gut durchlässigem Boden ist empfehlenswert. Die Rose mag keine Staunässe. Bereits in den 40er Jahren begann der Brite David Austin Rosen zu züchten. Ein Buch über fast verschwundene Rosensorten diente ihm dabei als Anregung und als Ansporn. Der wohl weltweit berühmteste Züchter starb am 18. Dezember 2018 im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Shropshire.

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