22.10.2021 - 12:37 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Neues Angebot in Sulzbach-Rosenberg: „KuK – das Familiencafé“

Gemütlich plaudert Jugenddiakonin Bettina Böhm (links) mit den Besucherinnen des neuen Familiencafés der Christuskirche "KuK", während die Kinder spielen.
von Autor COGProfil

„KuK“, das kann man als „Kaffee und Kakao“ deuten, aber auch als „Kinder und Kirche“. Beides beschreibt das neue gemeinnützige Angebot der Christuskirche sehr gut. Der neue Treff wurde von Bettina Böhm, der Jugenddiakonin der Christuskirche, initiiert. Für die offizielle Einweihung kamen unter anderem Pfarrer Roland Kurz und Pfarrerin Ulrike Häberlein in das gemütliche Spielzimmer. Hier steht auch ein großer Tisch, an dem die Cafébesucher ratschen können.

Der ganze Raum strahlt, und auch das danebenliegende Wickel- und Stillzimmer ist frisch renoviert. Die Diakonin dankte den Mitgliedern des Männerbunds und den Kirchenvorstehern, die beim Ausräumen mit angepackt haben, und den Ehrenamtlichen, die sich mit Pinsel und Farbe eingebracht haben, vor allem Saskia Fleagle und Florian Zeitler. Insgesamt gehören sieben Ehrenamtliche zum Team von „KuK“. Allerdings, sagte Böhm, reiche Tatkraft allein nicht aus, und dankte der Raiffeisenbank für eine Spende, die die Einrichtung von „KuK“ erst ermöglicht habe.

„Unser Respekt gilt allen Leuten, die sich ehrenamtlich einsetzen. Dieses Engagement wollen wir unterstützen und der Region etwas geben“, sagte Erich Übler vom Vorstand der Bank und wünscht dem neuen Café viel Erfolg. Dann überreichte er Böhm eine Wanduhr, so dass niemand die Zeit vergisst. Finanziell beigetragen haben auch die Gemeinde Christuskirche, die Stiftung Kleine Hilfen, die Sparda-Bank und die Stadtwerke Amberg, war zu hören.

Die drei jungen Mütter, die gekommen sind, freuten sich über das neue Angebot. Für ihre Kinder sei das eine Möglichkeit, Kontakt zu anderen Kindern zu bekommen – nach einem langen Pandemiejahr sei ihnen das sehr wichtig. Sie selbst können andere Eltern kennenlernen und sich über die Themen austauschen, die in den ersten Jahren wichtig seien, wie Stillen oder Zahnen. Als großen Vorteil empfand es eine der Frauen, dass der organisatorische Rahmen locker sei. Man müsse sich nicht anmelden und auch nicht Bescheid sagen, wenn man nicht kommt.

Am zweiten Öffnungstag, dem Mittwoch, wünschte auch Petra Pöhlmann von der Sparkasse gutes Gelingen. „Hier ist ein Ort entstanden, wo Mütter, Väter und Kinder in entspannter Atmosphäre zusammen sein können“, stellte sie fest.

Böhm freut sich nun auf alle jungen Mütter und Väter, nicht nur Gemeindeglieder. Niemand soll ausgeschlossen werden: „Unser Familiencafé ist gemeinschaftsstiftend.“ Auch wenn wegen der Familiengründung das Geld knapp sei, könne man kommen, "weil Essen und Trinken kostenlos sind; wir freuen uns aber über Spenden.“ „KuK - das Familiencafé“ ist im Jugendhaus, Pfarrgasse 16, zu finden. Frühstücksbuffet ist dienstags 9.30 bis 11 Uhr, Kaffee und Kuchen gibt es mittwochs von 14.30 bis 16 Uhr.

 

 

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