29.04.2020 - 18:40 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Pfarrer Uwe Markert verlässt Rosenberg

Pfarrer Uwe Markert beendet nach rund sechs Jahren zum 31. August seine Tätigkeit als Seelsorger in der evangelischen Pfarrei Rosenberg und Poppenricht. Welche Beweggründe ihn dazu veranlassten, verrät er im SRZ-Interview.

Der Weg von Pfarrer Uwe Markert führt von St. Johannis nach Heilsbronn.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Wie Pfarrer Uwe Markert erklärt, beginnt er am 1. September seine neue Tätigkeit als Referent am Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn. Dabei begleitet er in den Bezirken Niederbayern und Oberpfalz Lehramtsanwärtern an Grund- und Mittelschulen, sowie Referendare an Förderschulen und bildet sie für den evangelischen Religionsunterricht aus.

ONETZ: Herr Pfarrer Markert, was hat Sie dazu bewogen, Rosenberg und Poppenricht zu verlassen und eine neue Herausforderung anzunehmen?

Pfarrer Uwe Markert: Eigentlich klingt es doof, Rosenberg und Poppenricht zu "verlassen", weil es dafür eigentlich keinen Grund gibt. Die neue Aufgabe passt aber in meine große Leidenschaft, Religionsunterricht zu geben. Das mache ich seit Jahren gerne und regelmäßig mit viel Freude und Spaß. Ich hoffe, das konnten die meisten meiner Schüler und in diesem Zusammenhang auch die Eltern spüren. Da ist es für mich folgerichtig, dass ich jetzt versuche, diese Begeisterung an junge Kollegen am Anfang ihrer Berufskarriere weiterzugeben.

ONETZ: Welche Erlebnisse oder Ereignisse sind Ihnen bei ihrem Wirken als Seelsorger am Ort besonders haften geblieben?

Pfarrer Uwe Markert: Das sind die Momente, bei denen ich Menschen an Lebensschwellen begleiten durfte, in schönen und schwierigen Momenten, bei Taufen, Trauungen, aber auch Beerdigungen. Dann, wenn ich das Gefühl hatte, helfen zu können. Oder ich denke an die Einweihung unserer Kita, als nach langen Monaten der Bauzeit, Verhandlungen, und, und, und ... endlich das Projekt fertig war und die leuchtenden Kinderaugen in den schönen, neuen Räumen zu sehen waren.

ONETZ: Was werden Sie vermissen und was reizt Sie an der Aufgabe als Referent in Heilsbronn?

Pfarrer Uwe Markert: Vermissen werde ich die vielen Baustellen, die wir in den letzten Jahren in beiden Gemeinden hatten (lacht). Nein, im Ernst, ich werde das gute Miteinander hier mit den Mitarbeitenden, Gemeindegliedern und den Kollegen in der Stadt und drum herum vermissen. Ich bin mir aber sicher, dass die neuen Kollegen auch sehr nett und kompetent sind. Ich freue mich auf die wissenschaftliche Arbeit mit jungen Erwachsenen in einem meiner Lieblingsgebiete des Pfarrerberufes.

 

 

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