Sulzbach-Rosenberg
19.10.2026 - 14:30 Uhr

Polizei bestätigt: Knochen gehören zur vermissten Kerstin Langley

Seit 2007 gilt die Frau aus Regensburg als vermisst. Nun vermeldet die Polizei einen Durchbruch bei den Ermittlungen.

Ermittlungserfolg im Vermisstenfall um Kerstin Lee Langley: Die Polizei verdächtigt drei Personen, am Tod der damals 39-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Zudem sollen die Knochen, die in Kadenzhofen im Landkreis Neumarkt gefunden worden sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Vermissten gehören. Das bestätigten der Regensburger Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher, Kripo-Chef Robert Fuchs sowie Pressesprecherin Corinna Wild am Montagmittag bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg. Nachdem sich die Frau im Sommer 2007 von ihrem damaligen Partner getrennt hatte, verschwand sie spurlos. Zuletzt ging bei der Polizei ein konkreter Hinweis auf mögliche Orte ein, an denen sich das Skelett der Vermissten befinden könnte. Bei Grabungen in Kadenzhofen im Landkreis Neumarkt stießen die Ermittler am 9. Oktober auf menschliche Knochen. Auch in Sulzbach-Rosenberg kam es zu einer polizeilichen Suchaktion, allerdings ohne Erfolg.

Wie der Regensburger Kripo-Chef Robert Fuchs mitteilte, fußten die Ermittlungsergebnisse zu einem großen Teil auf dem Geständnis einer 56-jährigen Frau. Sie soll Langley gemeinsam mit zwei weiteren Personen getötet haben. Ein 66-jähriger Mann, der frühere Mitbewohner der Verdächtigen, sowie der damalige Partner Langleys sollen die Tat geplant haben. Zu den Motiven können sich die Ermittler bisher nicht äußern. Der damalige Partner Langleys sei allerdings bereits 2024 verstorben. Der 66-jährige Tatverdächtige sitze seit Freitag in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen habe er sich bisher noch nicht geäußert. Die 56-jährige Frau sei wegen des verminderten Fluchtrisikos aus der Haft entlassen worden.

OnetzPlus
Sulzbach-Rosenberg13.10.2026
OnetzPlus
Sulzbach-Rosenberg12.10.2026
Berg bei Neumarkt09.10.2026
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.