29.07.2021 - 12:46 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Polizei muss Gerichtsvollzieher unterstützen

Als der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht, droht ihm ein 50-Jähriger Mann mit einem Hammer in der Hand. Daraufhin rückt die Polizei mit einem Hund an.

Die Polizei musste am Mittwoch einen Gerichtsvollzieher bei seiner Arbeit unterstützen.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Als ein Gerichtsvollzieher am Mittwochvormittag seiner Pflicht nachgehen wollte, wurde er mit einem Hammer bedroht. "Er sah sich gezwungen, zu seinem Schutz die Polizei anzufordern", heißt es in einem Pressebericht. Der Gerichtsvollzieher war zunächst in einem Sulzbach-Rosenberger Stadtteil für die Räumung eines Anwesens, das von einem 50-jährigen Mann bewohnt wurde, angetreten. Da der Mann mit der gerichtlich angeordneten Maßnahme nicht einverstanden war, kam es zum Streit, in dessen Verlauf sich der 50-Jährige immer aggressiver gebärdete. Das Verhalten des Mannes geriet derart außer Kontrolle, dass er dem Gerichtsvollzieher sein Unverständnis zeigte, indem er ihm mit einem Hammer in der Hand drohte.

Um die Situation nicht gänzlich eskalieren zu lassen, ersuchte der Gerichtsvollzieher die örtliche Polizei um Unterstützung. Die PI Sulzbach-Rosenberg forderte neben einer eigenen Streifenbesatzung noch die Unterstützungskräfte der Zentralen Einsatzdienste Amberg in Form eines Diensthundes und einer weiteren Streifenbesatzung an.

Den eintreffenden Polizeibeamten gelang es, nach längerem eindringlichen Einwirken auf den immer noch aggressiv agierenden Mann, diesen mit vereinten Kräften unter Wegnahme des Hammers und eines Taschenmessers zur Räson zu bringen.

Nachdem die Situation sich beruhigt hatte, sprachen die Beamten anschließend einen Platzverweis gegen den 50-Jährigen aus. Der Gerichtsvollzieher konnte die Räumungsmaßnahme ohne weitere Zwischenfälle beenden.

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