20.01.2019 - 14:30 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Rousnbercha Fasching stellt Naturgesetze auf Prüfstand

Ja, Elvis lebt. Und Albert Einstein auch. In der Bar hinter der Kettelerhaus-Bühne treffen sie sich zum gemeinsamen Sturz durch Raum und Zeit.

von Redaktion ONETZProfil

Der Rousnbercha Dorffasching im Kettelerhaus stellte am Samstagabend so manches Naturgesetz auf den Prüfstand. So durfte man auch über die tiefgründige Frage sinnieren, ob der mehrfache Charlie Chaplin auf der Tanzfläche das Ergebnis von zwei Gläsern zu viel ist. Oder handelt es sich tatsächlich um einige Damen, die alle das gleiche Kostüm anhaben?

Unbestritten ist die Tatsache, dass gemeinsam vieles leichter fällt. So ist auch der dritte Auflage des Rousnbercha Faschings eine Koproduktion der Kirwaleit, der Tischgesellschaft Edelweiß, der Siedlergemeinschaft und der Feuerwehr des stolzen Stadtteils Rosenberg.

Die Richard-Wagner-Band führte die Feiernden gekonnt von einem Stimmungshoch zum anderen, von einem Faschingsuniversum in das nächste. Die Zeit bis zum Auftritt der Garde der Knappnesia verging wie im Flug, was erneut als Beweis der Relativitätstheorie anzusehen war. Sie zündeten mit ihrem Showact ein Feuerwerk.

Ein oder zwei Polonaisen später wurde die spannende Frage nach den besten Masken aufgelöst. Die Charlie-Chaplin-Gruppe, die Aliens und die beiden "alten Damen" erhielten ebenso einen Preis wie das Wikinger-Paar, das Vampirpärchen oder die zwei Meerjungfrauen.

Es wurde relativ spät. Die Bar hinter der Bühne war eine Zeitfalle, in der die Stunden langsamer vergingen als außerhalb dieses Raumes. Wenn also heute jemand behauptet, er habe den Albert Einstein gesehen, so hat er hundertprozentig Recht. Und die Vermutung, dass er auf dem Rousnbercha Fasching war, ist auch nicht von der Hand zu weisen.

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