25.04.2019 - 10:05 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Siedlervereine lehnen Beitragserhöhung ab

Sie sollte die Hintergründe der geplanten Beitragserhöhung auf fast das Doppelte erläutern: Die Siedlervereine von Sulzbach-Rosenberg und Umgebung hatten dazu die Schatzmeisterin ihres Landesverbands, Christa Christ, eingeladen.

Die Schatzmeisterin des Eigenheimerverbands Bayern, Christa Christ (Mitte), bekam von den versammelten Vorsitzenden viel Widerspruch zu der geplanten Beitragserhöhung.
von Autor GACProfil

Der Landesverband plant eine Erhöhung der Beiträge auf fast das Doppelte: Die Siedlervereine aus dem Raum Sulzbach-Rosenberg wollen da nicht mitmachen. Sie drohen dem Eigenheimerverband sogar mit Austritt.

Zu ihrer jährlichen Arbeitstagung hatten die Siedlervereine von Sulzbach-Rosenberg und Umgebung die Schatzmeisterin ihres Landesverbands (Eigenheimerverband Bayern), Christa Christ, eingeladen. Sie sollte die Hintergründe der geplanten Beitragserhöhung erläutern. Christ warb für die Eigenheimer, indem sie auf ihren politischen Einfluss verwies. Dieser sei bei den Themen Kinderzulage und Straßenausbausatzung deutlich geworden. Auch bei der Grundsteuer sei der Verband aktiv und kämpfe für eine einfache, möglichst günstige Gestaltung. Außerdem biete er Mitgliedern viele Dienstleistungen und Versicherungen an. Bei Letzteren sei eine Verbesserung geplant, betonte Christ: Der Verband wolle bei einer namhaften Rechtsschutzversicherung einen Gruppenvertrag für alle Mitglieder abschließen. Deshalb sei die Beitragserhöhung erforderlich. Hier bekam sie jedoch Widerspruch von allen teilnehmenden Vorsitzenden. Eine derart massive Erhöhung des Beitrags sei den Mitgliedern nicht vermittelbar. Zumal die meisten ohnehin eine Rechtsschutzversicherung hätten, die sie auch nicht kündigen könnten, weil die Versicherung der Eigenheimer nicht alles abdecke.

Die in der Versammlung vertretenen Vereine würden ihren Austritt aus dem Landesverband prüfen, falls die Generalversammlung im Oktober der Beitragserhöhung zustimmt. Das wären immerhin mehr als 3000 Mitglieder, die den Eigenheimern dann verloren gingen.

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