25.03.2020 - 16:59 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Sulzbach-Rosenberger Stadtverwaltung im Krisenmanagement

Täglich tagt der Krisenstab, im Internet stehen Online-Angebote der Stadtverwaltung und ein Bürger-Telefon ist eingerichtet. Ganz neu ist nun ein geschützter Raum für unumgängliche Vorsprachen im Haus für Bürgerdienste.

Für dringende Vorsprachen ist im Haus für Bürgerdienste jetzt ein eigener Raum eingerichtet.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Von Krise und Ernstfall hört man, auch das Wort Katastrophe ist längst gefallen. Wie es auch betrachtet wird, wir befinden uns gerade in einer ganz besonderen Situation, die besonnenes Handeln und vor allem Solidarität verlangt. Neben vielen persönlichen Einschränkungen, die sicher unangenehm ausfallen, gibt es auch Bereiche, die am Laufen gehalten werden müssen. Dazu zählen die Schaltstellen in den Kommunen, die im Normalbetrieb immer als Anlaufstellen der Bürger dienen.

Im Pressegespräch erläutern Bürgermeister Michael Göth und Koordinatorin Kerstin König die Maßnahmen der Stadtverwaltung und ihre ersten Erfahrungen nach zwei Wochen Arbeit im Corona-Krisenstab der Herzogstadt. "Unsere täglichen Sitzungen mit den Vertretern der verschiedenen Referate haben sich bewährt. So können wir umgehend auf alle Notwendigkeiten reagieren und neue Anordnungen umsetzen. Die Verwaltung ist zwar für den Parteiverkehr geschlossen, aber alle Referate sind besetzt und telefonisch oder per Mail und Post erreichbar", sagt der Rathauschef auf Nachfrage.

Wie bereits vermeldet, wurde auch ein Bürgertelefon unter 09661/510-193 eingerichtet. Hier geben Kerstin König und Nina Mutzbauer vom Stadtmarketing Auskünfte und vermitteln im Bedarfsfall weitere Ansprechpartner. Sollte ein persönliches Erscheinen unumgänglich sein, habe die Verwaltung im Haus für Bürgerdienste, Luitpoldplatz 5, im Erdgeschoss vor dem Wartebereich im Einwohnermeldeamt ein Zimmer eingerichtet. Dafür brauche es aber unbedingt eine telefonische Terminabsprache.

"Um den größtmöglichen Schutz für die Mitarbeiter und die Bürger zu gewährleisten, sind Sachbearbeiter und Bürger darin durch eine Plexiglasscheibe getrennt. So kann der Kontakt auf das absolut Notwendigste beschränkt werden", erklärt Kerstin König eine weitere Maßnahme. Bürgermeister Michael Göth dankt auch ausdrücklich seinem Personal, das nach wie vor in Vollbesetzung für die Anliegen der Bürger bereitstehe. Erfreulich sei auch die Nutzung der Online-Angebote der Stadt.

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