Die Sulzbacher Hof-Musik-Tage bieten die Gelegenheit, an verschiedenen reizvollen Spielstätten der Sulzbach-Rosenberger Altstadt Musik vergangener Jahrhunderte zu erleben, so die Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg in einer Pressemitteilung. Dabei werde auch gezeigt, dass die heute gepflegte Praxis der Alten Musik nicht nur eine Angelegenheit professioneller Musiker ist, sondern von diesen an Kinder, Jugendliche und interessierte erwachsene Laien weitergegeben und so in lebendige klingende Musik umgesetzt werden kann. Die Zuhörer können sich verzaubern lassen von virtuosen, humorvollen und zärtlichen Klängen, aufregend neu gespielt auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit.
Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu ermöglichen, ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen der Sulzbacher Hof-Musik-Tage kostenlos. Wegen der teilweise beschränkten Platzkapazitäten wird jedoch um Reservierungen unter Telefon 09661/510-2300 oder per E-Mail an kontakt[at]sms-suro[dot]de gebeten.
Das Programm beginnt am Freitag, 19. Juni, um 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge, Synagogenstr. 9, mit „Die Flöte reizt in seinen Händen …“. Flötensonaten und Geschichten über J. S. Bach und J. Fr. Kleinknecht halten Michael Kämmle (Traversflöte und Moderation) und Christopher Berensen (Cembalo) für ihr Publikum parat. Beleuchtet werden Treffen zwischen dem reifen Thomaskantor und dem noch übermütigen Flötisten Kleinknecht.
Es folgt dann am Samstag, 20. Juni, um 18 Uhr im historischen Rathaussaal, Luitpoldplatz 25, eine „Musicalische Tafel-Erlustigung“, ein Konzert mit Orchester- und Kammermusik des Barock. Beteiligt sind: die Sulzbacher Schloß-Capelle, Projektorchester, Solisten und Ensembles der Städtischen Sing- und Musikschule unter der Leitung von Michael Kämmle. Dabei handelt es sich um das Ergebnis eines Workshops für Musikschulen aus ganz Bayern, die mit Telemanns Tafelmusik, Händel, Purcell und Corrette demonstrieren, was eine Hofkapelle des 18. Jahrhunderts zur Erbauung ihres Fürsten aufbieten musste und welche Musik in Theatern und Opernhäusern dieser Zeit zu hören war.
Weiter geht es am Freitag, 17. Juli, um 19.30 Uhr in der Synagogenstraße 9 mit „Chiaroscuro – Licht und Schatten in der Musik des Barock“. Es spielt das Ensemble Claire Sombre mit Christopher Berensen am Cembalo unter Leitung von Michael Kämmle.
Am Samstag, 18. Juli, folgt um 16 Uhr in der Schlosskapelle St. Nikolaus, Im Schloss 1, „Nouveau et Surprenant“. Dabei handelt es sich um Kompositionen im Stil des Spätbarock von Christopher Berensen und Arrangements barocker Werke von Michael Kämmle. Mit dabei: Ensembles der Städtischen Sing- und Musikschule.
Am Sonntag, 19. Juli, ist um 15 Uhr Treffpunkt an der Schlossterrasse vor der Städtischen Sing- und Musikschule. Geplant ist ein musikalisch-poetischer Spaziergang um das Sulzbacher Schloss. Und noch ein Termin steht bereit: für Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge: „Das goldne Blut der Flöte“, eine musikalische Novelle um einige Dichter und Flötisten der Romantik. Michael Kämmle liefert Flötenklänge und Text.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.