09.09.2019 - 17:29 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Tag des offenen Denkmals in Sulzbach-Rosenberg

Christuskirche, Stadtmuseum, Schlossberg und Schlackenberg standen auf der Liste - doch es läuft nicht alles nach Plan.

Anfassen ist an vielen Exponaten der Sonderausstellung im Stadtmuseum erlaubt oder sogar erwünscht.
von Helga KammProfil

Einen Blick hinter die Kulissen bietet alljährlich der Tag des offenen Denkmals, auch in Sulzbach-Rosenberg. Interessenten kamen aus nah und fern, aber nicht alle Tore waren wie angekündigt geöffnet.

"Alles im grünen Bereich", meldete das Stadtmuseum. Erwachsene wie auch viele Kinder schlenderten durch die Räume und interessierten sich vor allem für die Sonderausstellung "Als das Mammut zu schwitzen begann". Anfassen und Ausprobieren war an vielen Stationen erlaubt und sogar erwünscht.

Ein Anziehungspunkt für viele Besucher war die ehemalige Deponie Schlackenberg. Sie hofften, bei einem Rundgang Flora und Fauna studieren zu können und im Besucherzentrum oben auf dem Berg Informationen über die Sanierung und die Geschichte der Maxhütte zu bekommen. Jedoch es gab lange Gesichter, denn sie standen vor verschlossenem Tor (dazu eigener Bericht auf Seite 21). Die Enttäuschung war groß, einen Ansprechpartner oder eine Erklärung gab es nicht.

Schlößl

Etliche der frustrierten Schlackenberg-Interessenten wandten sich einem anderen Denkmal zu, dem Schlossberg. Die Freunde Rosenbergs boten mehrere Führungen an; der einsetzende Regen allerdings beeinträchtigte das Programm. Es waren an die 80 Besucher, denen Sepp Lösch die Geschichte von Franziskaruh, dem 1786 erbauten heutigen Schlößl, erzählte. Das Schlößl-Schulhaus nebenan, das zum Ersten Bayerischen Schulmuseum wurde, war nächste Station, bevor es mit Regenschirmen die Treppen hinauf auf den Schlossberg ging. Oben erzählte Christian Weiß von der einstigen Rosenburg, auf deren Turmresten 1929 ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet wurde. Als Besonderheit der evangelischen Johanniskirche zu Füßen des Schlossberges nannte er die Grablegen der Stiber-Familie und einstiger Rosenberger Hammerherren.

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