13.12.2019 - 15:18 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Weihnachtliche Marktatmosphäre im Schatten der Stadtmauer

Einen erfolgreichen Start erwischt der Neuling unter den Sulzbach-Rosenberger Weihnachtsmärkten. Jung und Alt genießen auf der Schanze Kultur, Kulinarisches und Kreativ-Angebote.

von Heidi FranitzaProfil

"In jedem Jahr, zwei Wochen vor der Zeit, entsteht auf diesem Platz ein Weihnachtsmarkt. Das Christkind lädt zu diesem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein." Mit diesen Worten eröffnete Lucy, das Sulzbach-Rosenberger Christkind, nach dem Krippenweg und der Rosenberger Dorfweihnacht am Donnerstagabend den neuen Weihnachtsmarkt auf der Schanze.

Das Konzept entstand in Zusammenarbeit von Pro Su-Ro, dem Historischen Verein Stiber-Fähnlein und der Stadt. Landrat Richard Reisinger fand Gefallen an der Premiere im wunderschönen Ambiente auf der Schanze. Bürgermeister Michael Göth freute sich über eine breite Akzeptanz der Bevölkerung schon bei der Eröffnung. Vorsitzende Tanja Weiss vom Stiber-Fähnlein dankte dem Künstler Roman Friedrich, der das einprägsame Logo für den Weihnachtsmarkt auf der Schanze entworfen hat.

Die neue Attraktion im Advent wartet mit einem bunten Kulturprogramm auf. Seine Eröffnung gestaltete der Kindergarten An der Point. Später trug die Sulzbacher Stubenmusik des Heimat- und Trachtenvereins Stamm Weihnachtsstimmung ins Zelt, und das Bläser-Ensemble der Walter-Höllerer-Realschule absolvierte einen Auftritt.

Zwischen den einzelnen Darbietungen war ausreichend Zeit für einen Glühwein oder zwei, einen duftenden Kaffee oder einen alkoholfreien Punsch. Wer ohne Hunger auf den Weihnachtsmarkt ging, war selber schuld, denn das Angebot reichte von den obligatorischen Bratwürsten über Wildgulasch und Eintopf oder "zerfledderte Sau" bis zu süßen Waffeln oder Stiber-Tatzen. Und dem Duft von frisch gebrannten Mandeln konnte man sowieso kaum widerstehen.

Das Organisationsteam hatte bei der Auswahl der Aussteller und Anbieter darauf geachtet, Überschneidungen zu vermeiden. So gab es an jedem Stand etwas zu entdecken. Am Stand der Gruppe 81 gingen handsignierte Weihnachtspostkarten reißend weg. Historische Brettspiele aus Holz, wie sie zwei Buden weiter zu sehen waren, machen sich gut unterm Christbaum. Mit einem eigenen Stand im Stadtgraben sind die Jura-Werkstätten vertreten. Zu finden sind sehr detailreiche Holzarbeiten, die sich als Geschenk oder als Deko eignen.

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