12.08.2020 - 12:19 Uhr
TännesbergOberpfalz

100-Tage-Bilanz: Bürgermeister Ludwig Gürtler nimmt Schwung mit

„Ich war mir bewusst was abläuft, bin in der ersten Zeit ein hohes Tempo gelaufen und habe den Anfangsflow für die Tätigkeit genutzt“, sagt Bürgermeister Ludwig Gürtler nach den ersten 100 Tagen im Amt.

Schon wieder am Sprung, Bürgermeister Ludwig Gürtler hat alle Hände voll zu tun.
von Rebekka FischerProfil

Der Rathauschef war bis 2018 Kämmerer bei der Verwaltungsgemeinschaft Tännesberg, danach folgte eine Beschäftigung in der Kämmerei der Stadt Weiden. „Die Zeit ist durch die parallelen Aufgaben als Bürgermeister und meiner Tätigkeit bei der Stadt Weiden, welche ich jetzt in reduziertem Umfang ausübe, sehr schnell vergangen“, stellte der Rathauschef fest.

Erfahren in Verwaltungsdingen

Seine Verwaltungserfahrung war ihm im Bezug auf die Einarbeitungsphase eine große Hilfe. So konnte er sich verstärkt über laufende Vorhaben informieren, diese voranbringen und neue Projekte starten. Unerlässlich ist es für Gürtler, auch den Bürger zu informieren und aktiv mit einzubeziehen. Zum Vorhaben „Haus der Biodiversität“ wurde ein Informationsschreiben an alle Haushalte verschickt und ein Aufruf zur Einreichung von Namensideen für das Projekt gestartet.

Neubeginn mit Routinier

Tännesberg

„Es ist mir wichtig die Dinge voranzubringen, für die Gemeinschaft da zu sein und mit meiner Arbeit das Beste für Tännesberg und die Bürger im Rahmen des Machbaren zu leisten“, merkt der Bürgermeister an. Viele in die Jahre gekommene Straßennamen- und Ortsschilder beispielsweise waren nicht mehr lesbar, Gürtler beauftragte einen entsprechenden Austausch. Kleinere Straßenunterhaltsmaßnahmen wurden vorgenommen. Die dringend erforderliche Pflege des Marktplatzes wird verstärkt und abgerundet von einem neuen Gestaltungskonzept. „Bisher habe ich durchwegs positive Resonanzen von den Bürgern erhalten“, freut sich der Rathauschef.

Projekte in Angriff genommen

Wichtig sei ihm die parteiübergreifende Arbeit im Gemeinderat. Es konnten bereits Beschlüsse zu den Projekten „Haus der Biodiversität“, Baugebiet am Kohlbuch II, Ausbau des Breitbandnetzes und Beauftragung des Wegebaus für die notwendige Alternative zur Baustellenzuwegung des Kinderhauses gefasst werden. Zudem gilt es, die Dorferneuerung voranzutreiben und Leerstände aktiv zu beseitigen. Dazu finden derzeit auch verschiedene Grundstücksverhandlungen statt. Desweiteren wird die Sanierung der „Oberviechtacher Straße“ vorbereitet, damit dieses Vorhaben im nächsten Jahr gestartet werden kann. Eine weitere Problematik griff der Rathauschef in einer öffentlichen Sitzung auf und stellte ein mögliches Nahversorgungskonzept an der B 22 vor. „Die private Zeiteinteilung lässt derzeit wenig Spielraum, zum Glück hat meine Frau neben ihrem Beruf als Anwältin das Jagdhobby und braucht auch entsprechend Freiraum von mir“, schmunzelt Gürtler.

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