07.11.2018 - 10:17 Uhr
TännesbergOberpfalz

Calame bei den BMW-Open

Was Jochen Calame in fast 40 Jahren als Abteilungsleiter für Tennis geleistet hat, wird bei seinem Rückblick noch einmal deutlich. Er hat sich um den weißen Sport in Tännesberg sehr verdient gemacht. Zum Abschied gibt es eine Überraschung.

In der Tennisbateilung Tännesberg weiß jedes Mitglied, welch außergewöhnliche Leistungen Jochen Calame (Zweiter von rechts) in fast 40 Jahren für den weißem Sport erbracht hat. Sein Nachfolger Rainer Stangl (links) überreicht mit seinem Stellvertreter Rudi Tröster (rechts) Beate Calame (Zweite von links) zum Dank einen Blumenstrauß und ihrem Mann Jochen jeweils einen Gutschein für internationale Tennisturniere in München und Nürnberg.
von Erich SpickenreitherProfil

Der passionierte Tennisspieler hatte sich nach seiner Niederlassung als Arzt in Tännesberg von Anfang an in der Tennisabteilung engagiert und Verantwortung übernommen. Am steten Aufschwung seit der Gründung im Jahr 1977 war er maßgeblich beteiligt. Der Spielbetrieb hatte auf den Hartplätzen, die für den Sportunterricht der Schule gedacht waren, begonnen, doch die Planungen für Sandplätze ließen nicht lange auf sich warten. Alle packten damals tüchtig mit an. Groß war die Freude nach der Fertigstellung von zwei Sandplätzen in eigener Regie. Der Boom im Tennissport hatte auch Tänmnesberg erreicht. Nach dem gleichen Konzept entstanden in der Folgezeit die Sandplätze drei und vier, auch das Tennisheim und der spätere Anbau. Die Erlöse aus den Faschingsbällen in der Schulaula waren da willkommen. "Wir haben schöne Zeiten erlebt", stimmte Josef Grötsch zu.

Bei all diesen Baumaßnahmen kam das Sportliche nicht zu kurz. Der Tennissspieler Calame machte auch als Coach eine gute Figur und erinnerte an verbissen geführte Matches. Groß war das Tennisfieber zum Ende des Winters. Da griff man schon mal zur Schneeschippe, um spielen zu können. Bei seinem Rückblick wusste der ausgeschiedene Abteilungsleiter fast über jeden etwas zu erzählen. Rudi Tröster bezeichnete er als Motor, Planer, Vorarbeiter und Lehrling. In vollen Zügen lobte er die erfolgreiche Jugendarbeit von Monika Bauer, die unauffällige und gewissenhafte Arbeit von Platzwart Wendelin Ottl, den auf Ausgleich bedachten Gründungs- und späteren Ehrenvorsitzenden Ferdinand Freundl. "Davon können wir alle etwas lernen", schrieb er der Abteilung ins Stammbuch.

Nach dieser Zeitreise überreichte der neue Abteilungsleiter Rainer Stangl unter dem Beifall aller Calames Fau Beate zum Dank einen großen Blumenstrauß. "Jochen, du hast unglaublich viel in fast 40 Jahren für unsere Tennisabteilung getan, warst ein Verfechter und Fürsprecher für die Jugendarbeit, hast uns als Tennisspieler das Fürchten gelernt, bist ein fester Bestandteil in der Türkeigruppe (Vorbereitung auf die neue Saison) und überlässt uns eine tolle Abteilung", wandte sich Stangl an seinen Vorgänger und umarmte ihn, als er sagte: "Als Freund musst du uns bleiben." Mit einem Gutschein für die BMW-Open in München und einem weiteren für ein großes Damen- Tennisturnier in Nürnberg bedankte sich Rainer Stangl bei Calame für die großartigen Leistungen.

Die große Überraschung war dann Josef Grösch gelungen, der zum Inventar der Tennisabteilung gehört, als er seinen Freund zum Ehrenvorsitzenden der Tennisabteilung vorschlug: Einstimmiger Beschluss unter brausendem Beifall.

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