Am Ende des Festgottesdienstes am Kirchweihsamstag, in der der Kirchenchor die „Landmesse“ sang, war es an der Zeit, treue Kirchenchormitglieder für ihr langjähriges Engagement zu ehren und ihnen zu danken. „Ihr seid lebendige Steine der Kirche, die unseren Gottesdiensten einen feierlichen Rahmen verleihen“ lobte Pfarrer Wilhelm Bauer. „Schön, dass es euch gibt“. Unter der Moderation von Chorleiter Rudi Schneider überreichte der Geistliche Urkunden der Diözese und der Pfarrei an die Jubilare. Regionalkantor Florian Schuster aus Oberviechtach wohnte den Ehrungen bei.
Dankurkunden der Pfarrei erhielten für 15 Jahre Alexander Ebnet, für 17 Jahre Edeltraud Glas und für 20 Jahre Konrad Zangl. Dank und Anerkennung sprach Bischof Rudolf Voderholzer mit Urkunde und Ehrennadel aus in Silber für 25 Jahre Rudolf Braun und Josef Glas, für 28 Jahre Gerti Braun, Gisela Schneider und Gerhard Wittmann.
Die Urkunde und Ehrennadel in Gold erhielten für 40 Jahre Birgit Ebnet und Rudi Schneider. Er ist auch seit 25 Jahren Organist und Chorleiter. Für 45 Jahre erhielt die Auszeichnung Manuela Kellner und für 49 Jahre Irmgard Diermeier.
Ein besonderer Dank der Pfarrei ging an Paul Braun, Dirigent und Taktgeber des Chores und „Notenliesl“ Elisabeth Dörfler, ohne die es eine geordnete Ablage der Partituren so wohl nicht gäbe, für 59 Jahre verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik. Die Ehrennadel in Gold haben sie natürlich schon seit längerem erhalten.
Erfreulich war, das ehemalige Chormitglieder, die ihre „Karriere“ nach 70 Jahren Kirchenchor aus gesundheitlichen Gründen beenden mussten, dabei sein konnten. Gretl Frey und Betty Maier fühlten sich unter ihren Sangesbrüdern und -schwestern sichtlich wohl. Wegen körperlicher Beeinträchtigung oder aus Krankheitsgründen konnten Cäcilia Irlbacher, Betty Hollmann und Richard Bauer nicht teilnehmen.
Im Hotel Wurzer traf man sich anschließend in froher Runde zum Essen. Bei dieser Gelegenheit stellte Kirchenpfleger Hans Maier heraus, wie wichtig der Kirchenchor für die feierliche Gestaltung der Gottesdienste ist. Außerdem stärkt er die soziale Bindung.
Rudi Braun hatte in einem mehrstündigen Gespräch mit „Cilli“ Irlbacher erfahren, wie es in den Nachkriegsjahren vor über 70 Jahren mit dem Kirchenchor begann und wie er sich weiter entwickelte. So manche Begebenheit, von der er berichtete, sorgte für Schmunzeln. Gesungen wurde natürlich auch.













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