01.10.2020 - 11:21 Uhr
TännesbergOberpfalz

Leuchtenberg und Tännesberg beteiligen sich an Weidener Tierheim

von Redaktion ONETZProfil

Die Unterbringung herrenloser Tiere ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen. Um dafür keine eigenen Einrichtungen schaffen zu müssen, bietet sich die Beteiligung am neuen Tierheim in Weiden an. Gemeinschaftsvorsitzender Anton Kappl hatte in der Sitzung der Gemeinschaftsversammlung den Vorschlag des Kreisvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetags und Windischeschenbacher Bürgermeisters, Karlheinz Budnik, vorgetragen. Eine mögliche Finanzierung könnte folgendermaßen aussehen: Von den Nettokosten des Neubaus in Höhe von 4.000.000 Euro tragen der Tierschutzverein Weiden 500.000 Euro, die Stadt Weiden und die Kommunen des Landkreises jeweils 1.750.000 Euro.

Die Verteilung des kommunalen Anteils für die Investition und des laufenden Unterhalts ist nach den Einwohnerzahlen vorgesehen und in zwei Alternativen möglich. Bei einer Verteilung auf 20 Jahre würde sich für Tännesberg eine jährliche Investitionskostenpauschale von 1043 Euro und eine Fundtierpauschale von 1145 Euro ergeben und für Leuchtenberg eine jährliche Investitionskostenpauschale von 802 Euro und eine Fundtierpauschale von 1145 Euro. Verteilung auf 25 Jahre Tännesberg: jährliche Investitionskostenpauschale 715 Euro, Fundtierpauschale 1490 Euro. Leuchtenberg: jährliche Investitionskostenpauschale 550 Euro, Fundtierpauschale 1145 Euro.

Das Gremium stellte eine Beteiligung an sich nicht infrage. Unter anderem müssten sämtliche Gemeinden des Landkreises mitmachen, und die Aufnahme sämtlicher Tiere müsse gewährleistet sein. Einvernehmlich stimmte die Versammlung einer Finanzierungsvereinbarung mit dem Tierschutzverein Weiden zu. Der noch auszuarbeitende Vertrag ist der Gemeinschaftsversammlung abschließend zur Genehmigung vorzulegen.

Eine längere Diskussion erforderte der zusätzlich aufgenommene Antrag der Leuchtenberger Fraktionsgemeinschaft SPD/Freie Wähler zur Wiederbesetzung des Leuchtenberger Rathauses als Anlaufstelle in kommunalen Angelegenheiten. Kappl sicherte zu, die Fraktion in der nächsten Sitzung des Leuchtenberger Marktrats zu unterrichten. Auch wenn es ausschließlich in seinem Aufgabenbereich liege, werde er die Entscheidung der Gemeinschaftsversammlung einholen, die aber bereits Zustimmung signalisiert hat.

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