02.04.2019 - 11:04 Uhr
TännesbergOberpfalz

Matthias Bartmann Bester am Luftgewehr

Der Schützenverein 1670 Tännesberg zeichnet Vereinsmeister aus. Es geht auch bereits um die Feier des 350-jährigen Jubiläums.

Vizevereinsmeister mit der Luftpistole ist mit 319 Ringen Schützenmeister Werner Braun (rechts). Sportleiter Matthias Bartmann (hinten, rechts) holt den Meistertitel am Luftgewehr (329), den Vizemeistertitel (323) in der Disziplin sichert sich Jan Hartinger (hintern, links). Der Schützenmeister lobt die Arbeit der Wirtsleute Werner und Marianne Hertig (vorne). Auch Pfarrer Wilhelm Bauer (Zweiter von rechts), zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner und stellvertretender Gauschützenmeister Anton Hirnet (von links) sind bei der Generalversammlung dabei.
von Erich SpickenreitherProfil

Schützenmeister Werner Braun blickte in der Generalversammlung auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Sehr beeindruckt habe ihn der Empfang der Landesschützenkönigin Nicole Wittmann in ihrer Heimatgemeinde Moosbach. Beim Christbaumschießen stoße der 143 Mitglieder zählende Verein räumlich inzwischen an seine Grenzen. Die Schützen kauften eine neue Auswertmaschine mit Programm, eine Heckenschere und einen Laptop und kümmerten sich um einen Telefonanschluss mit W-Lan-Verbindung. Die Wirtsleute Werner und Marianne Hertig erhielten vom Schützenmeister als Dank für ihr Engagement Blumenstrauß und Gutschein. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit verdankt der Schützenverein Sportleiter Matthias Bartmann. In seinem Sportbericht erinnerte er an gute Ergebnisse bei der Gaumeisterschaft, beim Rundenwettkampf und Gauschießen und dem 43. Ostmarkpokalschießen mit Tännesberg als Ausrichter sowie an vereinsinterne Veranstaltungen (Königsschießen, Vereinsmeisterschaft). Er sprach auch die Weiterqualifikationen und den Ausbildungs- und Lizenzstand an. Im Herbst werde man die Vereine zu einer erneuten Marktmeisterschaft an die Schießstände bitten.

Kassier Thomas Spickenreither begründete die Mehrausgaben mit einigen größeren Anschaffungen. Seit dem Heizen mit einem Pelletofen seien die Energiekosten beträchtlich gesunken. Finanziell stehe der Verein gut da.

Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner überreichte im Namen von Bürgermeister Max Völkl eine Geldspende. Als ein "Standbein für die Zukunft" bezeichnete Pfarrer Wilhelm Bauer die Jugendarbeit. Der Ablauf an Christi Himmelfahrt soll sich am vorjahr orientieren. Für den stellvertretenden Gauschützenmeister Anton Hirnet ist ein "Schützenverein kein Sparverein". Investitionen seien immer wieder notwendig. Er freute sich vor allem über die Anwesenheit vieler junger Schützen.

Vor 30 Jahren hatten die Schützen zur ersten Marktmeisterschaft eingeladen und sie mit Ausnahme des Neubaus des Schützenhauses bis heute ausgerichtet. "Damit wird vor allem der Zusammenhalt unter den Vereinen gefördert", sagte der Schützenmeister und kündigte die Forsetzung im Herbst 2019 an. Am 22. und 23. Mai 2020 wird der Traditionsverein in einem kleinen Rahmen sein 350-jähriges Jubiläum feiern, verbunden mit dem 15-jährigen Bestehen der Böllergruppe. Dazu sagte Braun: "Alle Veranstaltungen werden im Schützenhaus sein."

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