05.10.2018 - 12:23 Uhr
TännesbergOberpfalz

Pflege der kommunalen Partnerschaft

500 Kilometer legte eine Abordnung der Feuerwehr Tännesberg mit dem vereinseigenen Bus zurück. In Kirchlengern wurden die Feuerwehrmänner herzlich empfangen.

Die Feuerwehr Tännesberg pflegt bei ihrem dreitägigen Besuch in Kirchlengern die kommunale Partnerschaft. Bei der Ankunft wurde die Abordnung mit Vorsitzendem Josef Kirchberger (Dritter von links) von Bürgermeister Rüdiger Meier (links) und Gemeindebrandinspektor Frank Rieke (Vierter von links) empfangen
von Erich SpickenreitherProfil

Es war eine Premiere für die acht Feuerleute. Bei ihrem dreitägigen Besuch in der Partnergemeinde Kirchlengern nahmen sie mit ihren Gastgebern gemeinsam am Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Herford teil.

500 Kilometer lagen hinter Vorsitzendem Josef Kirchberger, Kommandanten KBM Christian Demleitner, den Feuerwehrleuten Thomas Haberl, Reinhard Lang, Bernhard Zimmet, Thomas Eckl, Andreas Kneidl und Josef Wittmann, als sie bei der Ankunft von Bürgermeister Rüdiger Meier und Gemeinde-brandinspektor Frank Rieke herzlich begrüßt wurden. Der Tännesberger Vorsitzende brachte es auf den Punkt: "Wir sind inzwischen nicht nur Kameraden, sondern Freunde geworden."

Das war ganz im Sinne des gastgebenden Bürgermeisters. Für ihn sind es oft Vereine, die eine solche Partnerschaft pflegen. Die Feuerwehr sei ein besonderer Multplikator. Er würde sich freuen, wenn solche Treffen auch zwischen anderen Vereinen gelängen.

Die beiden Feuerwehren kennen sich schon aus Begegnungen in der Vergangenheit bei verschiedenen Anlässen, nimmt sich schon mal auf die Schippe. Diesmal war es ein löchriger Bierkrug von Kirchberger an jede Kirchlengerner Löschgruppe: "Mal sehen, wie ihr daraus trinken könnt." Musste auch daneben gehen. Der Gag war gelungen. Ein mit Wurst- und Fleischwaren gefüllter antiker Feuerwehreimer aus Leder der Gastgeber ließ sich schon besser an. In gemütlicher Runde klang der Ankunftstag aus.

Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des Leistungsnachweises der Feuerwehren im Kreis Herford. Die Spritzenmänner aus der Oberpfalz machten hier eine sehr gute Figur. Nach einem Brunch am Sonntagmorgen wurde es vor der Heimfahrt noch einmal offiziell. Bürgermeister Rüdiger Meier und die Führer der Kirchlengerner Wehren bewerteten rückblickend den Besuch und planten weitere Aktivitäten. Außergewöhnliche Gechenke gab es abschließend von den Gastgebern. Der Tännesberger Vorsitzende Josef Kirchberger machte mit einem großen Korb mit Tännesberger Regionalprodukten beste Werbung für die bayerische Modellgemeinde Biodiversität und lud zu einem Gegenbesuch in Tännesberg ein. Dort werden am 14.Oktober Landfrauen aus Kirchlengern erwartet.

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