05.05.2019 - 11:53 Uhr
TännesbergOberpfalz

Reservisten haben gute Kontakte zur Bundeswehr

Das Schießen steht im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kriegervereins Tännesberg. Georg Ebnet hat aber auch als Überraschung ein antikes Stück Vereinsgeschichte dabei.

Für seine 10-jährige Treue zum Verein erhält Johannes Kirzinger (Vierter von links) eine Urkunde. Für 25 Jahre werden geehrt (von links): Horst Fikus, Günter Bogner, Bürgermeister Max Völkl, Alexander Karger, Herbert Gruber, Wolfgang Seegerer, Andreas Wurm, Georg Ebnet und Manfred Zettl.
von Erich SpickenreitherProfil

Der Vorsitzende von Kriegerverein und Reservistenkameradschaft Tännesberg, Georg Ebnet, unterstrich, wie wichtig ihm die Kontakte zur Bundeswehr sind. Nach der Vorstellung des Kassenbuches ab dem Gründungsjahr 1889, der Original-Urkunde zur Aufnahme und des Ordens- und Medaillenbands im Vorjahr hatte Ebnet diesmal die erste Vereinsfahne von 1896 mitgebracht.

Patenverein sei damals der Veteranen- und Kriegerverein Nabburg gewesen. Über die genaue Finanzierung der Fahne sei im Kassenbuch nichts aufgeführt gewesen. "Es dürften deshalb eher Spenden gewesen sein", vermutete der Vorsitzende. In die Fahne sind die Orte Wörth, Sedan, Orleans und Paris mit ihren Schlachten eingestickt.

Im zweiten Teil der Versammlung stand das Schießen der RK im Mittelpunkt. Auf der Standort-Schießanlage in Oberviechtach begann im Juli 2018 wieder der Schießbetrieb. Waffen und Schießmunition mussten die Interessierten aber vorher an das Landeskommando melden. Darüber hinaus mussten sie bestimmte Vorschriften einhalten. Ebnet appellierte an jeden, sich daran zu halten. Kasernenfeldwebel würden das teilweise kontrollieren. Das Schießen mit Repetierern sei verboten. Das sei in Friedenfels bis auf 300 Meter oder in Winkerling bei Maxhütte-Haidhof bis auf 100 Meter möglich. Dort kann auch mit einer Kurzfeuerwaffe (Pistole) geschossen werden.

Bürgermeister Max Völkl bedankte sich für die Teilnahme am Gelöbnis. Die Möglichkeit zum Schießen auf der Standortschießanlage wertete er als ein Zeichen der Wertschätzung. So manche Anordnung komme "von oben". Für die Aufbewahrung der ersten Fahne könne er sich einen Platz im Rathaus vorstellen. "Allerdings nur als Leihgabe", stellte der Vorsitzende klar.

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